Der Sieg der DFB-Elf setzte Adrenalin frei welches abgearbeitet werden musste. Darum führte uns unser Weg in das Partyzelt. Eggi und Kuz strichen früh die Segel. Auf dem Heimweg war ich allein auf mich gestellt und der Verzweiflung nahe. 35 Minuten stolperte ich bis dato über Zeltschnüre und Bollerwagen bis mich Nitsche erkannte und meine Odysee beendete. Zuvor hatte ich einige Leute mehrfach getroffen, die mir schliesslich aus Mitleid sogar eine Zigarette spendieren wollten.
Tröstlich war es heute morgen vom Camp zu hören, dass es ihnen ganz ähnlich ergangen war. Seit unserem Aufbruch zum Fussball hatte sich die Umgebung grundlegend verändert und die nur durch die blendenden Strahler unterbrochene Dunkelheit war bei der Zeltfindung nicht förderlich.
Erste Aktion heute morgen nach dem Aufstehen war das Aufhängen der festivalistischen Flagge um diesen Misstand zu beseitigen. Heute Nacht wird uns der weisse Flatterling den Weg weisen.