Magische Stimme, atemberaubender Körper, soziales Engagement: Das ist der kolumbianische Pop Superstar Shakira. Heute meldet das Glastonbury sie als Neuzugang für die Pyramid Stage am Festivalsamstag (26.Juni). Mitveranstalterin Emily Eavis über Shakira:

Sie ist nicht nur ein herausragender Pop star sondern auch vorausdenkend in sozialen und politischen Belangen. Sie arbeitet sehr hart für wohltätige Zwecke rund um den Globus. Wir fühlen uns sehr geehrt den „She Wolf“ persönlich auf der Worthy Farm begrüssen zu können.

Shakiras Mischung aus Rock, Pop und Latin Rock machte sie in den 1990er-Jahren in der gesamten spanischsprachigen Welt berühmt. Aber erst mit dem Wechsel von der spanischen zur englischen Sprache folgte der Durchbruch auf dem nordamerikanischen und europäischen Markt. Im Kontrast zu Künstlern wie Ricky Martin oder Soraya ist Shakira nicht nur ein Latin-Star, sondern bewegt sich auch in andere Musikrichtungen von ihrer Herkunft fort. So fand man auf „Laundry Service“ eine Mischung aus Rock und Pop zusammen mit südamerikanischen Elementen.

Ihr Idol ist der Nirvana-Sänger Kurt Cobain, der sich unter Drogeneinfluss das Leben nahm. Shakira lehnt die Einnahme von Drogen ab. Daneben gibt sie an, dass Bands wie The Beatles, The Cure, Led Zeppelin und The Police ihre Musik beeinflussen. Auch die deutsche Band Scorpions zählt sie zu ihren Favoriten, in einem Pepsi-Werbespot und bei Konzerten trug sie ein T-Shirt der Band, Rudolf Schenker von den Scorpions überreichte ihr daraufhin 2002 eine seiner Gitarren. Außerdem spielen auf Grund der Herkunft ihres Vaters auch arabische Einflüsse eine Rolle in ihrer Musik. So lehnt es Shakira ab, als reine Latin-Sängerin abgestempelt zu werden.

Zu ihrem Glastonbury Engagement äussert sie fast schon euphorisch:

Ich freue mich wirklich am diesjährigen Glastonbury zu spielen und Teil des 40jährigen Jubiläums zu sein. Das Glastonbury ist bekannt eine der besten Festivalcrowds zu haben. Ich bin mir sicher wir werden dort eine schöne Zeit haben.