Im Jahr 2003 schafften es Anhänger und Verein FC St. Pauli dank der Innovativen „Retter“-Kampagne innerhalb von nur 3 Monaten gemeinsam den Verein von den ärgsten Schulden zu befreien und die Insolvenz abzuwenden. Knapp 2 Million Euro kamen damals zusammen.
Ganz soviel Minus hat die Rheinkultur nicht angehäuft. Sie versucht nun aber nach dem selben Prinzip das 2010 aufgelaufene Defizit abzutragen.

Vor allem schlechtes Wetter verhagelte den Rheinkultur-Veranstaltern in diesem Jahr das Ergebnis. Auf das WM-Spiel am Festivaltag hatte man mit einer Public Viewing-Leinwand reagiert und das Rezept schien aufzugehen. Dann aber öffnete der Himmel die Schleussen und die Besucher wanderten in Scharen ab nach Hause zum Trockenlegen. Joscha war damals für uns dabei. Kurz: Es waren nur 1/3 der prognostizierten Festivalisten vor Ort und nach Abzug aller Kosten blieb ein existenzbedrohendes Minus von 40.000 Euro übrig.

Die 29.Edition am 2.Juli 2011 sichern soll nun die Aktion, die  man unter das Motto „Meine Stadt, mein Festival“ stellt. Wie beim St-Pauli Vorbild vereint man unter diesem Dach mehrere Massnahmen: Um den Merchandising-Verkauf abzuschöpfen bietet man Retter-Shirts zu 17 Euro das Stück an. Potentiellen Spendern wird ein Förderverein und die Möglichkeit zur Sofortspende in beliebiger Höhe an die Hand gegeben. Zu Weihnachten plant man ausserdem eine Benefizgala in die man sich für 20 Euro einkaufen kann.

Was haltet Ihr von der Aktion? Glaubt ihr an ihren Erfolg?

2 KOMMENTARE

  1. Sobalds Zahlen gibt, werden wir drüber berichten.

    Jedenfalls halte ich die Aktion schon für erfolgsversprechend. Schließlich ist das RhEINKULTUR mehr als ein 0815 „Umsonst“ Festival.

  2. 17Euro ist doch etws happich.
    Für n 10er wird man zich mal mehr shirts los, hats bei Pauli damals auch gekostet. Und n Fussballverein wie Pauli…da leiden die Leute 10x mehr mit als für ein Umsonstfestival.
    Bin gespannt obs was bringt, imo eher nich.

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