Bild: Promophoto boysetsfire

Aufgesplittet in 2 Facebookposts gibt die amerikanische Post-Hardcore-Fraktion boysetsfire (Myspace) heute ihr Revival für Ende 2010 bekannt. Das erste Konzert findet nicht etwa in ihrer Heimat statt, sondern am 5.Dezember in Berlin.

We were a band for over a decade. We decided that we wanted to try different things with our lives. So we stopped playing music together. It wasn’t Noel/Liam Gallagher ugly; we parted as friends and we generally see or talk to each other all the time.I think we underestimated how much we would miss it. The communion, the intensity, the genuine outpouring of emotion- it just doesn’t exist for us without BoySetsFire. So we are going to start playing together again. All we know now is that BoySetsFire is playing in Berlin on December 5,2010.

boysetsfire via Facebook

Über eine Dekade lang zogen boysetsfire wie Vagabunden durch die Welt. Immer auf der Suche nach dem nächsten Gig, der nächsten Crowd.
Gerade anfangs war ihnen und ihrer Musik eher mässiger Erfolg beschieden. Die beiden 1994 aufgenommenen Demos wurden von Plattenfirmen abgelehnt. Kopf in den Sand stecken war aber nicht! Vielmehr machte aus der Not eine Tugend, kaufte sich einen Van und zog fortan durch die amerikanische Clublandschaft. Nach und nach erspielte man sich so eine treue Fangemeinde – auch wenn sie nicht besonders gross war. ein Indiz dafür: Die 3 während dieser Phase aufgenommenen EPs hatten eine Auflage von gerademal 750 Stück. Geld war rar und so hatte boysetsfire fürs Albumdebüt ein schmales Budget von gerademal 1200 Dollar in der Tasche.
Auf eine erste Europatour folgte mit der zweiten Scheibe „After The Eulogy“ 2000 der Durchbruch und mit „Tomorrow Come Today“ 2003 stellte sich schliesslich auch der kommerzielle Erfolg ein. Man spielte ausgedehnte Touren und diverse Festivals. 2007 war dann Schluss mit der Band. Man trennte sich ohne Groll und ging seines eigenen Weges. Nun führt dieser die Band wieder zusammen. Man habe in der dreijährigen Schaffenspause erkannt wie sehr einem die Gemeinschaft, Intentsität und das Ausgiessen von Emotionen fehle, so die Band. Darum werde man fortan wieder als Band auftreten. Mit anderen Worten: Das Geld war alle und man wusste alternativ nicht viel mit seiner Zeit anzufangen.

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