Foto: Thomas Peter

Schlamm wird gemeinhin eine therapeutisch positive Wirkung nachgesagt. Mit bester Gesundheit gesegnet empfand ich seine Anwesenheit gestern bei den Hives eher als störend – schlimmer: Die immer neuen Dreckspritzer von Leuten, denen es Spass zu machen schien andere komplett einzuspritzen machte mich gar leicht agressiv.
Wie kams dazu? Pünktlich zum Ende der hivschen Aufbauarbeiten hatte es erneut in Strömen zu regnen begonnen und der bereits angeweichte Boden vor der Hauptbühne verwandelte sich in ein Schlammfeld. Selbst als argloser Zuschauer wurde man durch den umherspritzenden Matsch bis kniehöhe eingesprenkelt.
Die Hives versuchten den Zuschauern zu vermitteln, dass die Einwohner am Nordpol vom strömenden Regen sicher begeistert wären – alles eine Frage der Perspektive. Und überhaupt: Die Hives seien da. Wen kümmere da das Wetter. Und sie hatten Recht: Endlich legten die Hives den Schwerpunkt mal wieder auf ihre Musik und nicht das gefeiert werden – und schon wars genial.

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