Foto: Thomas Peter

Bisher hatte es mit John Engelbert und Oskar Bonde und mir in einfach nicht geklappt. Sympathie war immer schon da, aber Überschneidungen mit anderen zeitgleich stattfindenden Konzerten führten dazu, dass ich Johnossi erst am Sonnenrot erstmalig miterleben konnte. Was die Band so liebenswert macht ist ihr charakteristischer Stil bestehend aus einer rohe, dreckige Soundmischung. Besonders bei Livekonzerten wird diese zelebriert und spiegelt sich auch in den leicht angegammelten Gitarren von John Engelbert wieder.
John und Ossi empfanden zwar den hiesigen Sommer für viel zu warm und meinten das die Hitze sie generell eher faul und motivationslos mache, dafür aber die Gelüste nach anspruchslosen Videospielen und Cola in der Hand steigere.
Anscheinend konnten sie das für die Stunde ihres Auftritts unterdrücken, denn man bemerkte bei ihrem energetischen Auftritt keinerlei solche Wärmeausfallerscheinungen. Selten gings gerade in Sachen Stage-Diving vor der Hauptbühne so heftig ab wie beim Konzert der Schweden.

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