Es ist gerademal ein halbes Jahr vergangen seitdem Slipnkots Bassist Paul Gray an einem Drogencocktail gestorben ist. Damals sagte Gitarrist James Root eine Bandpause von mindestens 2 Jahren voraus. Sänger Corey Taylor wollte auch ein Ende nicht ausschliessen. Slipknot ohne Mitgründer Gray konnte er sich nicht vorstellen. Das scheint sich grundlegend geändert zu haben.

Man arbeitet allem Anschein nach schon am ersten Album der Nach-Gray-Ära. Der Plan der Band ist es dem Interview von Joey Jordison mit billboard.com zufolge, Gray nicht zu ersetzen. Stattdessen soll bei Show nur einen Standin-Bassist verpflichtet werden, der aber auf der Bühne nicht in Erscheinung treten soll.

Es ist schon Bewegung in die Sache gekommen. Es ist definitiv aufregend. Und natürlich auch ein bisschen emotional. Aber ich denke es wird richtig, richtig cool und ein richtig, richtig gutes Album weil jeder einfach voll bei der Sache ist. Ich denke es wird ein Heilungsprozess für alle von uns. Slipknot wird nicht vergehen. Wir sind eine Familie – und ein Mitglied davon zu verlieren ist scheisse. Du kannst daran aber nichts ändern. Du musst weitermachen und ich denke was wir machen werden könnte das kraftvollste Ding werden, das wir je geschaffen haben.

Joey Jordison, Slipknot

Vielleicht ist der am Wochenende aufgetauchte (Fake)Flyer von den Reading/Leeds-Festivals ja doch nicht ganz aus der Luft gegriffen. Eine der Bands, die ihn als Fälschung wahrscheinlich machten war nämlich Slipknot. Angesichts der Albumpläne und Jordisons anderen Aussagen ist es nicht sonderlich gewagt die Band schon im nächsten Sommer wieder auf Tour zu erwarten.