Freitag war Anreisetag – zumindest für mich.
Bereits seit Mittwoch hatte sich das Tal mit ankommenden Festivalisten gefüllt, war nun komplett ausgelastet. Der Parkrockerfraktion blieb donnerstags schon nur noch der Weg auf den Campingplatz Berg. Dort gesellte ich mich dazu.

Ein Stosstrupp der Jungs hatte mich nach der Akkreditierung im Büro von KARO am Bahnhof aufgesammelt und geleitete mich im Shuttlebus nach oben.
Eine Stunde später war das Zelt aufgebaut. Zurück zum Festivalgelände war die Devise, schliesslich stand der musikalische Start des Taubertal unmittelbar bevor. Auch die Neugier trieb mich nach unten, war doch das Taubertalgelände absolutes Neuland für mich.

Was ich vorfand war ein knuddelig kleines Gelände in traumhafter Kulisse. Und es war trocken.
Das ist deshalb besonders erwähnenswert, weil in den letzten Jahren Gummistiefel der Verkaufsschlager in Rothenburgs Märkten gewesen waren. Heuer blieben die Verläufer auf den gehorteten Beständen sitzen – man blieb die kompletten drei Tage lang vom Matsch der Vergangenheit verschont.

Hinter der Hauptbühne befand sich malerisch hinter einer kleinen Holzbrücke gelegen das Presse- und VIP-Zelt. Dort gab es über warmes Essen bis hin zu Getränken alles was das Herz begehrt – leider nur kein Internet.

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