Mit Verspätung meld ich mich endlich aus Salzburg vom Frequency Festival. Wie es ausschaut gehört auch das Frequency in Sachen Liveblog eher in die Kategorie Sonnenrot bzw. Taubertal: Vorort gibt es zwar ein Pressezelt und sogar Internet, aber es sind nur zwei PC´s vorhanden und die sind sowas von überlaufen, dass ich, der für unseren kleinen Blog schreibt, keine Chance habe, einen der beiden PC´s zu benutzen. Daher blogge ich jetzt vom Internetcafe aus.

Die Anreise begann Mittwoch um 9:37 Uhr als sich meine Wenigkeit mit dem Zug Richtung München aufmachte. Dort traf ich dann auf Max und Eggi. Zusammen warteten wir dann auf die Frankentruppe, die gegen 10:50 Uhr am Hbf in München ankamen. Die Zeit bis dorthin nutzen wir für ein wahres Festivalfrühstück: Dosenweißbier und Hamburger vom Burger King. Planmäßig kam dann der Zug der Frankentruppe an, die uns schon unter leichtem Alkoholpegel, genauso wie wir, begrüßten. Nach einem kurzen Plausch gings nochmal zum Alkoholeinkaufen für die Zugfahrt und anschließend aufs Gleis. Wir haben uns gleich im nächstbesten Abteil breitgemacht.

Die Zugfahrt nach Salzburg dauert knappe zwei Stunden. Diese Zeit haben wir mit viel Alkohol und lautem Gelächter verbracht. Details erspar ich lieber mal, vorallem weiß ich auch nicht mehr alles genau, nur mal so als Anhaltswert: Der Markus (Kartoffel) hat von der Fahrt von Nürnberg nach Salzburg 15 Bier, von denen mehrere ohne abzusetzen und ca. 1 bis 2 Liter gemischten Schnaps getrunken!!!

In Salzburg angekommen mussten wir feststellen, dass wir wieder über die Überführung zu den Shuttlebussen mussten. Dies bedeutete natürlich das komplette Gepäck über zu viele Treppen zu schleppen. Um mit den Bussen zum Gelände zu kommen, braucht man seit diesem Jahr erstmal noch ein Ticket, welches 4 Euro kostete, das man bei den Securtitys zahlen musste. Nach längerem Warten kam auch unsere Reisegruppe endlich in einen der Busse rein. Nach einmal umsteigen in den Ringshuttle, welcher uns dann zum Camping Nord brachte waren wir endlich am Ziel. Ich musste noch eine extra Runde mit dem Bus drehen um am VIP-Camping mein Plastik-Presseband abzuholen. Unser Camp stand dann so gegen 18:00 Uhr. Danach ging es wieder ab nach Salzburg zum Einkaufen. Wie wir während der Fahrt feststellten, schließen die Läden hier in Salzburg bereits um 19.00 Uhr und wir sind erst um 18.30 am Bhf angekommen. Somit mussten wir in einer halben Stunde alles einkaufen und im Eifer des Gefechts haben der Andy (Schroeder_Sepp) und ich ein alkoholfreies Radler gekauft, da es im ganzen Laden kein einziges Radler mehr gab.

Die sanitären Anlagen sind am Frequency dieses Jahr sehr gut. Die Dixies werden regelmäßig geleert und sind genauso wie die wasssergespülten Klo´s für ein Festival sauber. Die Duschen sind hier mit Abstand besser als auf allen diesjährig besuchten Festivals. Am Donnerstag waren wir um 7.00 Uhr beim Duschen. Dort erwarteten uns Einzelduschen mit sehr geräumigen Kabinen und man glaubt es kaum angenehm warm bis heißes Wasser!
Am Abend ging es dann noch traditionell ins Partyzelt, wobei ein Teil unseres Camp´s die Alternative aufsuchten, nämlich den Partybus vom Sonnenrot, welcher wieder in ziemlicher Nähe zu uns mit lauter Musik auf sich aufmerksam machte. Gegen 2.00 Uhr waren dann alle zu Bette.

Im Nachhinein werden dann alle Bilder hochgeladen. Dazu fehlt hier die Zeit.

 

Alle Bilder: Markus Jung.

3 KOMMENTARE

  1. sonne mittlerweile nicht mehr, es regnet immer wieder mal und der wetterbericht verspricht nichts gutes. dafür gilt unser busticket in der tat für das ganze festival. 3,50 für eine einfache fahrt ist ja ziemlich krass :O
    grüße vom „rest der herde“ an den alten mann ;)

  2. Ihr habt Sonne und hübsche Frauen. Beides Faktoren um die ich Euch fast ein wenig beneide.
    Gilt das Busticket für 4 Euro dann das gesamte Festival über? Bei uns hier kostet jede 20minütige Fahrt nach Erfurt oder zurück 3,50 Euro. Ziemliche Abzocke!
    Das mit den verstopften Rechnern im Pressezelt war leider ja vorhersehbar. Find ich klasse, dass Du trotzdem bloggst.
    Gruss an den Rest der Herde.

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