Update 23:40 Uhr:

Das Blog ist kein Fake! Josh Farro stellt das per Videobotschaft klar.

http://www.youtube.com/watch?v=ZRcV-DOXtCg

Update 13:20 Uhr:

Das Blog wurde gegenüber Kerrang! vom Bandmanagment als Fake entlarvt („is 100% NOT Josh blogging“) und somit sind alle unten aufgelaufenen Infos wahrscheinlich als nette Weihnachtsgeschichte zu verstehen. Zweifel bleiben, denn es soll Joshs Frau Jenna Rice gewesen sein, die den Link auf das Blog postete!

Sehr harmonisch liest sich die am Samstag auf Paramore.net veröffentlichte Ankündigung, in der der Abschied von Josh und Zac Farro vermeldet wird. Viele warme Worte, aber kaum Gründe für den Split der eigentlichen Bandgründer bringt der Text und wurde -wie man nun weiss- noch dazu ohne Rücksprache mit den Farros veröffentlicht. Jetzt meldet sich Josh Farro im Namen der Brüder zu Wort um einiges aus seiner Sicht der Dinge zu beleuchten. Was er zu sagen hat zeichnet ein düsteres Bild von Paramore und schmeichelt weder dem Bandmanagment und Label noch der Frontfrau Hayley Williams.

Die ausschweifende Bandhistorie aus Sicht der Farros kurz auf den Nenner gebracht: Von Anfang an hat Williams im Mittelpunkt gestanden und die Band wäre nur als austauschbares Anhängsel mitgeschleift worden. Ein Kunstprodukt der Musikindustrie sei man gewesen. Williams sei es auch gewesen, die den Plattendeal ohne Wissen der anderen Bandmitglieder ausgehandelt und alleine unterschrieben habe.
Von der Urformation hätte Label und Hayleys Managment eigentlich niemanden behalten wollen. Sie wurden alle als zu schlecht klassifiziert. Ein erster Stich ins Herz der Farros, die es liebten zusammen mit ihren Freunden Musik zu machen. Weitere sollten folgen.
Als die Frontfrau gegen deren Widerstand antichristlichen Textzeilen fürs Erfolgsalbum „Brand New Eyes“ durchdrückte, war das Feuer der gläubigen Brüder endgültig erloschen. Josh und Zac verrichteten fortan Dienst nach Vorschrift und trugen sich mit Abwanderungsgedanken.
Obwohl Williams öffentlich immer betonte das Album habe die Band weiter zusammengeschweisst, war das Gegenteil der Fall. Man spaltete sich immer weiter in 2 sich unversöhnliche gegenüberstehende Lager. Jede Entscheidung war umkämpft, was schliesslich die Freundschaft zwischen dem Mitgliedern zu Nichte machte und den Bandalltag inklusive das Touren nachhaltig erschwerte.
„Nach zahlreichen Gebeten“ kam man zu der Einsicht dem ganzen ein Ende setzen zu müssen und die Wahrheit über das Innenleben der Band publik zu machen. Man ist aber nicht auf einen schwelenden Konflikt aus und hofft aber immer noch ein versöhnliches Ende.