Psst! wie wäre es mit einer Verschwörung?

„It’s good to be back at the lake“

Mit diesen Worten begrüsste Sänger Dennis Lyxzén die Zuschauer auf der mittlerweile zu gut 2/3 gefüllten Hauptbühne.
Wieder einmal zeigt sich, dass The (International) Noise Conspiracy niemals den Preis für den seriösestangezogensten Act gewinnen werden. Dafür sind ihre Outfits -sagen wir es diplomatisch- einfach zu speziell und extraordinär. Wer lila mag kommt allerdings voll auf seine Kosten.

Wer sich mit der Band schon näher beschäftigt hat weiss: Auf einen solchen Titel würden sie sowieso nichts geben. Sie wollen ihre provokanten Texte, die sich mit den negativen Auswirkungen der Globalisierung, des Kapitalismus, des Imperialismus, der Frauenfeindlichkeit, Gender Politics und Rassismus beschäftigen eben textil bekräftigen.

Die Gruppe bezieht sich musikalisch auf den Rock, Soul und Punkrock der 1960er und 1970er. Einflüsse von The Who über Blondie und besonders The Make Up sind nicht zu überhören. Auch das ist sicherlich nicht jedermanns Sache, spricht es doch eher die ältere Generation an. Die ist auf dem Highfield allerdings ziemlich rar vertreten.

Alles kein Problem für die Conspiracysten.

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