Der erste Morgen am Area4 begrüsste uns in feuchtem grau. Es fehlte mir daher zunächst die Motivation aus dem Zelt zu krabbeln. Stattdessen öffnete ich den Eingang und lies kalte, klare Luft hinein.

Nach der obligatorischen Dusche im Pressebereich kehrten die Lebensgeister zurück. Auf dem morgendlichen Fotostreifzug über das Gelände sollte es keine 20 Minuten dauern, bis mich eine altbekannte Stimme mit „Bist Du nicht der Thomas?“ ansprach. Es war einer der Macher des Festivals, Christoph Wittenberg, der mich wohl an meinem grünen Festivalistenshirt erkannt hatte.
Einen erhellenden Plausch später fand ich mich auf dem Bühnengelände wieder und konnte die Ruhe vor dem zu erwartenden Sturm einfangen.

Verschlafene Ständebetreiber watschelten mit Handtüchern über ihren Schultern in Richtung Sanitärbereich, andere waren schon einen Schritt weiter und begannen ihre Stände aus der Nachtruhe zu erwecken.
Die Geschäftigkeit nahm von Minute zu Minute zu. Auf der Hauptbühne montierte man noch einen Beleuchtungsträger – vielleicht genau das Bühnenteil, das am Highfield schaden genommen hatte und ersetzt werden musste. Stapler fuhren Kohlenstofftanks durch die Gegend, am Merchandise-Stand wurden die ersten Kartons mit T-Shirts entpackt und an die Wand gepinnt.

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4 KOMMENTARE

  1. Tja, Thomas, so musst du mir mal ein Festival schmackhaft machen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn. ;)

    Ansonsten viel Spaß weiterhin, mein Programm nach unserem Drei-Spiele-Trip besteht eher aus körperlicher Anstrengung und Höhenluft.

    Achja, habe gesehen der (mobile) Piercinghuber ist auch da. :D

  2. zu erwähnen bleibt noch, dass uns fkp scorpio in sachen presse-luxus sehr verwöhnt. allein für die männlichen „wichtigen leute“ stehen zehn einzelduschen mit fast zu heißem wasser zur verfügung: dreht man nicht zuerst den kaltwasser-hahn auf, läuft man massiv gefahr, sich zu verbrühen. nach ersten gefährlichen duschversuchen ist uns diese tatsache aber nun bekannt und wir genießen den luxus, der einem hier als presse geboten wird.
    fast noch schöner: betritt man mit sichtbar zur schau getragenem presseausweis das coca cola soundwave-zelt, wird man von freundlichen coke-mitarbeitern angesprochen und erhält ein spezielles, knallrotes vip-band, das einem den zutritt zum (alkoholiker-)himmel verschafft: nach einer weiteren security-kontrolle erlaubt es einem, den coke-vip-backstagebereich zu betreten. hier findet man nicht nur einen gemütlichen kleinen biergarten, wo auch crew-mitarbeiter der gastierenden bands gerne mal eine kleine auszeit einlegen, sondern auch eine gut ausgestattete bar, wo man sämtliche – alkoholische und alkoholfreie – getränke völlig kostenlos in unbegrenzter menge erhält. für mich eines der highlights bis jetzt :) so muss man nicht die üblichen drastisch überteuerten festivalpreise für getränke (2,80 euro plus pfand) löhnen, sondern kann sich völlig kostenlos „einen ansaufen“. was ich natürlich niemals tun würde, schließlich bin ich zum „arbeiten“ hier ;) :D

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