Die erste Show von Beady Eye auf schweizer Boden wird Mitte Juli am Gurten Festival stattfinden. Interessant auch deshalb, weil der Vorgänger Oasis eben dort 2009 eines seiner letzten Konzerte vor dem Split in Frankreich absolvierte. Auf ihrer Webseite kündigen die Briten ihr Kommen für den 17.Juli (Sonntag) an.

Ausserdem heute Morgen neu ins Programm aufgenommen werden: The Ting Tings, Kate Nash, Royal Republic, Christophe Mae und Gustav.

Damit bleibt für die Booker nicht mehr allzu viel zu tun. Die letzte offenen Slots für Haupt- und Zeltbühne sollen „in Kürze“ geschlossen werden.

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Das Festival über seine Neuzugänge:

Kein Debütalbum hat in den letzten Jahren für mehr Aufsehen gesorgt, als der Erstling von Beady Eye. Die Band um den ehemaligen Oasis-Frontmann Liam Gallagher lässt auf «Different Gear, Still Speeding» Brit-Pop-Emotionen und schnörkellose Rocktunes zu grossen Hits verschmelzen – stets getragen von der unverkennbaren Stimme des Leadsängers. Am Gurtenfestival tritt die derzeit angesagteste Band aus England zum ersten Mal in der Schweiz auf. Garantiert ohne Wonderwall – dafür mit Rock’n’Roll in seiner mitreissendsten Ausprägung.

Das britische Duo ist vor drei Jahren als der letzte Schrei angekündigt worden – und bis heute geblieben. The Ting Tings, Katie White und Jules De Martino, bringen feinsten Indie-Pop mit elektronischen Elementen auf den Gurten. Da bleibt kein Tanzbein ruhig.

Unerwartete Starthilfe kriegte Kate Nash von der damalst bereits etablierten Mitstreiterin Lily Allen. Diese verkündete nämlich lauthals, dass Kate Nash das «next big thing» sei und rückte die junge Londonerin so auf einen Schlag ins grelle Rampenlicht. Dort tobt sich das 24-jährige Energiebündel mit seinen Songs aus, die zwischen unbeschwertem Indie-Pop und aufgedrehtem Folk hin und her pendeln. Und diese Mischung ist so erfrischend, dass sie in ihrer Heimat einen Brit Award als beste Solo-Künstlerin erhalten hat.

Die Alternative-Rocker Royal Republic sind bekannt für schweisstreibende Live-Shows, energiegeladene Songs und wuchtige Melodien. In ihrer Heimat sind die Schweden im Eilzugtempo vom streng gehüteten Geheimnis zur majestätischen Rockgrösse aufgestiegen. Und nun erobern sie Europa.

In unserem westlichen Nachbarland ist Christophe Maé, der weltoffene Chansonnier mit der warmen Stimme, seit Jahren ein Superstar –  und auch die Schweiz ist auf den Geschmack gekommen. Ausverkaufte Konzerte und Spitzenplätze in den Hitparaden sprechen eine deutliche Sprache.

So viele Fans wie Gustav, bekannt aus Funk und Fernsehen, hat im letzten Jahr kein anderer Künstler vor die Waldbühne gelockt. Ehrensache, dass die Live-Wundertüte aus dem Kanton Freiburg in diesem Jahr für die Sonntags-Matinée auf die Hauptbühne zurückkehrt.