Foto: Thomas Peter

Da war es wieder, das altbekannte Metallicariff als Zwischenspiel bei „Perfektion“. Frontmann Sebastian Madsen und seine 4 Brüder werden mir fehlen den Winter über. Vielleicht sogar länger, wie er meinte. Dunkel erinnere ich mich aber daran im letzten Jahr an gleicher Stelle sehr ähnliche Worte vernommen zu haben. Und siehe da: Auch in diesem Jahr waren Madsen auf grossem Festivalfeldzug durch die Republik.

Whatever. Erst bei den letzten Festivals hab ich die Auftritte von Madsen schätzen gelernt. Heute gaben sie dem Area4 wehmütig ihre Liebe zurück und stopften einige Merchandise Artikel in eine T-Shirtkanone um sie an die Crowd zu verteilen. Nach der Ankündigung im Pressezelt zuvor hatte ich eigentlich mit Glitterschnippseln gerechnet.

Obwohl ich Madsens Musik noch nie wirklich zum moshen geeignet fand, schafften sie es erneut spielend die Menge in Bewegung zu bringen. Springen? Kein Problem. Im Zweifel auch pogen auf Ansage.
Das alles hat neben Ellenbogen in empfindlichen Körperstellen auch einen weiteren Nachteil: Mittlerweile ist der Rasen vor der Bühne Historie und Staubwolken bahnen sich den Weg in die Lungen der vorderen Reihen. Auf Dauer unschön und wohl der Grund dafür, dass ich mich am fotofreien Spätabend ein wenig weiter hinten aufhalten werde.

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