Pünktlich um 21:45 betraten die schwedischen Skatepunker von Millencolin die Bühne. Ihre gute Laune übertrugen sie schon während der ersten Songs mühelos auf das Publikum, das sich schnell begeistern und zum Mitklatschen anregen ließ. Allerdings war deutlich sichtbar, dass viele Festivalisten nach den Auftritten von Madsen und Serj Tankian den Platz vor der Bühne erstmal geräumt hatten, um neue Kräfte für den folgenden Auftritt der Hives zu sammeln. Auch der inzwischen stark staubende Boden vor der Stage trug sicher dazu bei, dass so manche Staublunge erstmal mit etwas Flüssigkeit durchgespült werden wollte.
Nichtsdestotrotz ließen sich die verbliebenen Fans die Laune nicht verderben und genossen sichtlich den Auftritt ihrer Idole. Millencolin boten einen bunten Mix aus einigen Alben der vergangenen 15 Jahre Bandgeschichte. Besonders das 2005 erschienene Album „Kingwood“ war mit einigen Songs vertreten. Dabei wurde im Laufe des Konzerts insgesamt dreimal die Bühnendeko gewechselt: Die Cover der Alben „Machine 15“, „Kingwood“ sowie ein mir unbekanntes drittes Artwork waren als Vorhang aufgehängt und wurden nacheinander enthüllt.
Nach einer guten Stunde Spielzeit und einer kurzen Zugabe, die vom Publikum lauthals gewünscht worden war, verließen die vier Schweden um kurz vor 23 Uhr die Bühne. Für mich ein gelungener Auftritt, auf den ich mich schon im Voraus gefreut hatte und der meine Erwartungen nicht enttäuscht hat!

Da unsere einzige Kamera während dem Auftritt von Millencolin leider auf der Nachbarstage bei Biffy Clyro im Einsatz war, haben wir unglücklicherweise keine Fotos vom Auftritt von Millencolin für euch. Einige Impressionen von ihrem diesjährigen Auftritt beim Southside gibt es aber hier für euch.