Es ist der Tag auf den viele Holländer und ihre deutschen Anreiner gewartet haben: Der, mit der Pinkpop Pressekonferenz! Der, an dem man endlich auch mitmischen kann in Sachen Bandbestätigungen.
3FM Moderator Giel Beelen führte zusammen mit Festivalmacher Jan Smeets durch die Veranstaltung. An deren Ende waren 33 der insgesamt 39 am Pinkpop beteiligten Bands benannt. 6 stehen also noch aus und werden nach und nach in den Wochen bis zum Festival bekanntgegeben. Das hält das Festival in den Medien und hilft beim Kartenverkauf.

6 Bands standen schon im Vorfeld fest: Darunter die Headliner Coldplay (Samstag), Kings Of Leon (Sonntag) und Foo Fighters (Montag). Aber auch die lokalen Bandcontenstgewinner Madi (Samstag), Go Back To The Zoo und Wolfmother (jeweils Sonntag). Letztere holen ihren Auftritt von 2010 nach.

Selbst bestätigt haben sich im Vorfeld The Bloody Beetroots und jüngst die Beatsteaks.

Eröffnet wurde die Show von Giel Beelen. Nach einem kurzen Filmchen mit den Höhepunkten des vergangenen Jahres betraten Madi zu einer ersten musikalischen Auszeit die Bühne.
Im Anschluss kam der Mann zum Vorschein, auf den sie alle warteten: Jan Smeets.

Über den Bildschirm hinter ihm flimmerten Videos der drei Headliner Coldplay, Kings Of Leon und Foo Fighters. Smeets meint, Coldplay sei die teuerste Band, die man am Pinkpop jemals gebucht habe. Vielleicht auch deshalb weil sie eine zentrale Bühne mitten auf dem Bühnenfeld haben wollen! Wie abgehoben ist das denn?

Smeets präsentiert eine neue Idee um den CO2-Fussabdruck des Festivals zu verringern: Wer sein Auto mit Freunden vollpackt und sich vorher auf www.samenrijden.nl registriert, zahlt fürs Parken nur 5 statt 15 Euro. Auf der Seite lassen sich auch Mitfahrer finden.

Als weitere Neuerungen wurden mehr Fliesswassertoiletten, mehr Ruheflächen und mehr Schatten auf dem Gelände versprochen.

Die Namensnennungen wurden unterbrochen von musikalischen Einlagen seitens Tim Knol, Dazzled Kid und Blaas Of Glory.

So sieht das Programm nun nach der Pressekonferenz aus:

Samstag:

Madi, Ash, Selah Sue, Manic Street Preachers, Simple Plan, Alter Bridge, De Staat, Lifehouse, Elbow, Coldplay

Sonntag:

Laura Jansen, Graffiti6, The Bloody Beetroots Death Crew 77, Justin Nozuka, Avenged Sevenfold, Tim Knol, Wolfmother, Kings Of Leon

Montag:

Dazzled Kid, All Time Low, Band Of Horses, Deadmau5, Plain White Ts, Beatsteaks, The Gaslight Anthem, The Script, 30 Seconds to Mars, Scouting For Girls, Two Door Cinema Club, Go Back To The Zoo, Volbeat, Kaiser Chiefs, Foo Fighters

Tickets für das Festival werden 155 Euro kosten, Tageskarten 80 Euro. Jeweils inklusive 5 Euro Servicegebühren.

 

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