Ein ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben: Ich musste kein Geld für meine Eintrittskarte anlegen. Im letzten Jahr war ich wie die Mutter zum Kind kurzfristig zum Gewinner eines Kombitickets geworden. Heuer verdiente ich ihn mir durch meine journalistische Arbeit und durfte auch am Area4 mal die „andere Seite“ beschnuppern.

Links neben der Bühne und direkt neben dem Soundwave Tent gab es einen abgesicherten Campingplatz, vorbehalten der Crew, Ständebetreibern und der Presse. Dort hätte ich mich gerne niedergelassen, aber da wir zu dritt im Camp waren und nur zwei von uns Pressetickets hatten, wurde das verworfen. Später wäre ein Umzug dann Dank Christoph Wittenberg doch noch möglich gewesen, man beliess es aber dabei. Nächstes Jahr bin ich sicher dort.

Vorteil vor Ort ist nicht nur die räumliche Nähe zu den Bühnen, sondern vielmehr eine gesteigerte Sicherheit für das mitgeschleifte Equipment und eine Schonung der Nerven. Ferner stehen eigene Duschen und Fliesswassertoiletten zur Verfügung und die Atmosphäre ist einfach chilliger.

Freitags im Pressezelt fand man neben hinreissend nettem Servicepersonal auch eine Internetleitung vor. Das  war auch nötig, denn der mitgebrachte Surfstick bekam keinerlei Netzverbindung. In der Folge verbrachte ich viele Stunden in dem weitläufigen, weissen Zelt und tippte mir für Euch die Finger wund. der ein oder andere Scherz mit Julia und Co durfte da freilich nicht fehlen. Gut, dass sie nie erfahren wird, dass ihr liebevoll für mich signiertes Area4-Plakat in der Hektik des letzten von 5 Bahnumstiegen verloren ging. Es ärgert mich wirklich selbst am meisten!

Zusätzlich zu diesen Goodies vom Veranstalter bekam man -sofern man davon wusste- von Coca Cola Unterstützung in Form eines abgetrennten ChillOut-Bereichs hinter dem Soundwave Tents. Mit dem richtigen Bändel versehen bekam man dort nicht nur Zutritt, sondern durfte auch kostenfrei alle dortigen Getränke konsumieren. Die Palette reichte angefangen bei Softdrinks über Londrinks bis hin zu Bier und half nachdrücklich den Geldbeutel zu entlasten.

Long Story Short: Es war von dieser Perspektive her betrachtet ein wirklich fantastisches Festival. Man kam mit netten Leuten zusammen, genoss die Festivalatmosphäre und wünscht sich nicht wieder 365 Tage warten zu müssen bis man wieder in die Prärie zum Area4 2009 fährt.

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