Per Newsletter öffnet man am Taubertal einen Sack, der eigentlich bereits zu war. Mit Frittenbude erhält das eigentlich bereits finalisierte Programm noch einen Schuss Audiolith nachgeschoben.

Auch nicht uninteressant: Nachdem die Anreise 2010 im wahrsten Sinne des Wortes verschlammte, sich Grossbaustellen auftun und Behörden die Auflagen verschärft haben, wird man heuer die Verkehrsführung zum Festival ändern. Details folgen. Aber man lässt bereits wissen, dass die Anfahrt nicht mehr durch Rothenburg erfolgen wird.

Anreisen wird ab Mittwoch möglich sein, aber die geplanten Anfahrtswege stehen erst am Donnerstag zur Verfügung. Zusammen mit Sicherheitserwägungen ist das auch der Grund, warum der Campingplatz Tal erst am Donnerstag geöffnet werden wird.

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Das Festival zu seinem nun aber wirklich letzten Neuzugang:

Wenn sich eine Band Frittenbude nennt, ist das schon einmal ein Zeichen für eine gesunde Portion Selbstironie. Gehobenen kulturellen Anspruch reklamieren Frittenbude aus Bayern mit Sicherheit auch nicht für sich.
Schließlich sind Frittenburde eindeutig ein spätes Nachbeben hyperventilierender Bands wie Deichkind, Mediengruppe Telekommander und überhaupt des Hypes um „3 Tage Wach“. Die drei Twens zitieren, rezitieren und basteln kompromisslos Versätze von Techno, Rave und Rap zu einer bunten Lach- und Schießgesellschaft zusammen, der es in erster Linie um gereimten Party-Hedonismus und ein bisschen Teenage Riot geht.
Mit dem Hamburger Label Audiolith hat man schließlich nicht zuletzt eine glaubwürdige und gut vernetzte Rave-Streitmacht im Rücken, deren vorauseilender Ruhm für volle Jugendzentren landauf, landab sorgt. Und mit dem Pandabären als Party-Maskottchen und digitaler Bastelvorlage mutieren die Konzerte gerne mal zu wilden Maskenbällen für die Internetgeneration.

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