Mit Bakkushan, I Heart Sharks, und den Local Heros No Time To Collaps, Zoodiak, Stella und Shatter sind die letzten Teilnehmer eingetütet.
Das Abifestival könnte theoretisch sofort loslegen, tut es aber erst vom 1.-2.Juli.

Der Clou an dem von Abiturienten geplanten Festival: Eintritt ist frei. Das erklärt auch, warum die ganz grossen Namen fehlen.

Das Festival zu seinen Neuen:

„Es sind die guten Zeiten, die uns am Ende noch erhalten bleiben und zusammenschweißen für ein Leben lang.“ Jawoll.
Mit Herzblut und großem Einsatz haben sich Bakkushan ihren Weg geebnet. Bakkushan erzählen Geschichten aus großen Städten. Von dunkler Sonne und trübem Gold. Von Trennung und Kummer um Verlust. Aber Bakkushan ziehen einen nicht runter. Nie. In keiner Sekunde. Wie machen sie das? Sie verbreiten Energie. Sie verschenken sie! Energie, die einen lockerer durchs Chaos gleiten lässt. Lächelnd.
„Und wenn dein Rückenwind sich dreht, wenn er auch mal von vorne weht, dann hörst du die Menschen gerne sagen: „Alles wird gut.“ Leute, so ist es.

Simon, Georg und Pierre sind I Heart Sharks. One English boy, one German boy, one lost boy. Das steht schon mal fest. Doch was ist das für Musik? Die einen sagen „Post-NDW“, die anderen sagen „Krautrock“, noch einer meint „Techno“ und am Ende kannst du sagen, was du willst, weil I Heart Sharks dir sowieso noch etwas anderes erzählen.
Das ist in jedem Fall immer der Drang nach vorn, zwischen Gitarren und Beats, das ist der Schmerz von The Cure mit der Abgebrühtheit von The Knife, immer her und hin und weg. Das sind keine Fehler, das ist ein Experiment.
Natürlich funktioniert das nur mit grellen Blitzen, natürlich funktioniert das nur, wenn zugelassen wird, das etwas passiert zwischen Synthesizern und ohne Playbacks.
Doch das alles ist dir egal, wenn sie live vor dir stehen. I Heart Sharks verkörpern eine neue Jugend, die ewig dauern kann, wenn man das will. Und wer will das nicht?

Einmal eine Portion Newcomerband aus Meppen bitte! Hier. Frisch als Gewinner vom Local Vision Bandcontest auf das Abifestival: Zoodiak! Vier Jungs und eine Mischung aus Funk, Rock, Punk und Rap.

30 Jahre Abifestival. Zeit sich umzudrehen und einen Blick in den Rückspiegel zu werfen. Huch. Wen haben wir denn da? Stella! Eine bereits 1987 (!) gegründete Band aus Lingen, die sich unter anderem aus Mitgliedern der ehemaligen Formationen „Inverness“ und „NRC“ zusammensetzt. Stilistisch bewegt sich das alte Schiff im keyboardorientierten Gitarrenrock der späten 80 er. Anfangs noch die kleinen Säle und Schützenfeste des Emslandes beackernd, gab es dann die größten Auftritte auf dem Lingener Altstadtfest und dem Abifestival 1989. Sozusagen im Zenit war dann aber auch Schluss. 1989 der letzte Auftritt der Abifestivalveteranen. Schön, dass wir es dieses Jahr zum Jubiläum geschafft haben die Männer zu reaktivieren. Reunion auf dem Abifestival. Auf die alten Zeiten!

1996!-in den verschneiten Tiefen des dunklen Erzgebirges brodelt es! Gelangweilt und gefrustet von der biederen Gesellschaft bündelt sich aus rohen Fetzen gemeinsamer Leidenschaft die energetische Einheit – Shaker !Anfangs wird mit tektonischer Langsamkeit und seelisch tief schürfenden Klängen experimentiert. Die Band arbeitet fortan gezielt in metallisch, – technisch schnelleren Gefilden und setzt damit für sich neue Maßstäbe! Die Höllenwalze Shaker ist nicht mehr zu stoppen und legt einen Club nach dem anderen in Schutt und Asche! Wilde Nackenbrecherorgien werden dankbar gefeiert. Buchungen des Sprengkommandos im Ausland ließen nicht lange auf sich warten und es erscheint der ebenfalls in Eigenregie produzierte zweite Longplayer „Thousand Scars“. Nach diversen Höhen und Tiefen stehen nunmehr fünf erfahrene Metaljünger in den Steigeisen, um mit reichlich neuem Material im Gepäck das Abifestival zu rocken!

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