Lange hatte man ein Update bei Hurricane und Southside erwartet, nun ist es da. Man nimmt das Überspringen der 40.000 Liker der Hurricane Facebook-Seite zum Anlass Kaizers Orchestra, British Sea Power, Sick Puppies, Everything Everything, Letlive, Wakey Wakey und Evaline ins Lineup zu befördern. Abgesehen von British Sea Power und Evaline waren schon alle Namen mehr oder minder vorher durch Selbstbestätigungen bekannt geworden.

In 3 Tagen sollen dann die Spielzeiten folgen, Arealpläne wurden uns schon zum letzten Wochenende hin an die Hand gegeben.
Sobald die Spielzeiten greifbar sind, werden wir sie in unser Timetable-Script einpflegen. Mittels dieses Tools kann man sich seinen persönlichen Zeitplan bequem zuhause zusammenklicken.

Wir werden für Euch aller Voraussicht nach beide Festivals beackern. Vom Southside haben Manuel und ich die Akkreditierung bereits in der Tasche und werden gemeinsam ein Liveblog aufziehen. Steffen wartet noch auf seine Zusage vom Hurricane. Er wird die dortige Atmosphäre aufsammeln und mit nach Hause ins Blog tragen.

Wer gratis zum Hurricane fahren möchte, sollte mal Jack fragen. In Kooperation mit Jack Daniel’s vergeben wir nämlich 1×2 Kombitickets für das Hurricane. Zusammen in einer stylischen Tasche und mit einer Flasche des Whiskeys. Über 18? Dann steht der Teilnahme nichst mehr im Wege.

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Die Festivasl zu ihren Neuzugängen:

British Sea Power sind zurück! Die in Brighton lebende Band, die für ihre legendären Live-Auftritte bekannt ist und mit ihrem Album „Do You Like Rock Music?“ 2008 für den renommierten Mercury Award nominiert war, bleibt ihrem Sound treu und liefert mit „Valhalla Dancehall“ eine Platte ab, auf der zwischen epischem Shoegaze und rauschhaftem Gitarrenpop alles seinen Platz findet, was sich auch auf der Bühne exzessiv zelebrieren lässt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben British Sea Power unzählige Konzerte und Tourneen mit Künstlern wie Radiohead, Flaming Lips, Lou Reed und David Bowie – der übrigens bekennender Sympathisant der Band ist – gespielt.

Placebo, Dredg, Deftones und Apocalyptica. Die sechs Herren von Evaline haben bis jetzt schon für die ganz Großen als Support auf der Bühne gestanden. Evaline sind absolut hörenswert und bestechen durch komplexe Arrangement, eine klare aussagekräftige Stimme und eingängige Songs. Seit ihrer Gründung 2003 arbeiten die Kalifornier hart an ihrem musikalischen Weg und man darf gespannt sein auf eine energiegeladene Liveshow und Songs die noch lange im Ohr bleiben.

„Kniet nieder zu den Füßen der neuen Picassos des Pop“, verlangt der New Musical Express gebieterisch. Und auch die BBC, Mojo und das Q Magazine reihen sich in die Abfeierei von „Everything Everything“ ein: Die vier Jungs aus Manchester, Newcastle und Kent wissen einfach, was sie tun. Ihr launiger, emotional aufgeladener, einzigartiger Genrebastard aus Postpunk-Indie-Synthpop-Avantgarde-Elektro ist alles andere als Hintergrundgedudel.Das Debüt „Man Alive“ fordert volle Aufmerksamkeit, die mit einmaligen Ideen belohnt wird. Ob sperrig und stürmisch, ob fragil und balladesk, ob schrill und extrovertiert – der Sound sprengt alle Zuordnungen.

Alle guten Dinge sind drei. Getreu diesem Motto haben sich die norwegischen Jungs von Kaizers Orchestra jetzt an eine Album Trilogie gewagt. Den ersten Teil von „Violeta Violeta“ haben sie bereits veröffentlicht und so präsentiert sich ihr neustes Glanzstück als wahres „Kaizers-Universum“. Musik mit Erlebnisfaktor, denn allein schon der erste Teil besticht durch 10 unterschiedliche arrangierte Songs, gewohnt kreativ und fein ausbalanciert, mit einem roten Faden, der sich durch alle 3 Teile zieht. Wer die werten Herren aus Norwegen nun auch live sehen möchte, darf sich auf eine großartige Liveperformance freuen. Ein wenig osteuropäische Zigeunermusik, eine geballte Landung Punkrock obendrauf noch eine Nuance Marsch-Musik kombiniert mit norwegischen Texten.… eben einfach Kaizers Orchestra, denn genau so haben sie sich mittlerweile einen Namen gemacht und sich zu einer der erfolgreichsten Bands aus Skandinavien entwickelt.

„I just want to be different“ das Quintett Letlive aus dem sonnigen Los Angeles hat sich genau das auf die Bandflagge geschrieben. Am besten lässt sich ihre Musik wohl als Post-Hardcore mit Alternative Einschlag beschreiben. Seit 2002 gibt es ständige Mitgliederwechsel. Mit dem Album „Speak Like You Talk“ schafften sie es dann endlich 2005 auch kommerziell erfolgreich zu werden. Seit 2009 ist die Besetzung der Band um Sänger Jason Butler fix, sie haben sich ordentlich Respekt erspielt und sind seit 2011 bei dem renommierten Label Epitaph untergekommen. Die Herren setzen bei Ihrer Musik eben auf Ehrlichkeit und liefern dabei einen Sound, der mittlerweile in der Hardcore-Szene in den höchsten Tönen gepriesen wird. Letlive bringen die nötige Portion kalifornischer Sonne mit und begeistern mit klarem und durchdringendem Sound, wie sie eben nur von einer Hardcore Band kommen kann.

Sick Puppies machen keine halben Sachen! Wenn sie sich bereit machen um auf die Bühne zu gehen, dann gleichen sie Gladiatoren, die in die Arena schreiten. Das inzwischen legendäre „Free Hugs“-Video, der australischen Rockband, wurde bis heute satte 66 Millionen Mal von begeisterten Youtube-Usern angeklickt. Sick Puppies überzeugen ihre Fangemeinschaft immer wieder aufs Neue, ob live oder im medialen Zeitalter. Die wahre Kunst der Sick Puppies ist es aber, rohe Energie zu destillieren und in intensive Rockhymnen zu transformieren, mit denen sie das Festivalgelände in ein grölendes Amphitheater verwandeln. Freut euch auf ein wahres Spektakel, mögen die Spiele beginnen!

“I know you wanna stay in bed but it’s light outside”. Wenn Musik gleichzeitg so fesselt und begeistert wie im Falle von Wakey Wakey, dann liegt das am unverwechselbaren Talent von Singer und Songwirter Mike Grubbs, in jedem Song eine Geschichte zu erzählen, die das Publkium vom ersten Augenblick in den Bann zieht. Lebendig, gefühlvoll und abwechslungsreich zugleich. Mike Grubbs beweist live wahre Entertainerqualitäten, die die Songs mit einer Mischung aus Folk, Pop, Klassik und Indie in ein ganz spezielles Erlebnis verwandeln. Von allem ist etwas dabei, denn nicht umsonst heißt das Album auch „Almost Everything I Wish I’d Said The Last Time I Saw You…“