Sonnenrot Partner Bizz’up und wir Festivalisten schicken Euch Mitte Juli nach Eching. Im Lineup des bei München angesiedelten 2-Tages-Festivals warten unter anderem Bands wie Cypress Hill, Mono & Nikitaman, The Ting Tings und Kettcar auf Dich und Deine Begleitung.

Per Facebook vergeben wir schon seit Mitte letzter Woche 1×2 Tickets. Dort wollen wir Euren Lieblingskünstler am Sonnenrot samt dessen besten Song wissen. Hier im Blog winken Euch nun 2 weitere Ticketpakete.
Wir stecken jeden in die Lostrommel, der uns hilft die folgende Fortsetzungsgeschichte weiterzuführen.

Augen auf. Ich lieg in meinem Zelt. Ein Blick aufs Handy verrät mir es ist Samstag. Samstag 10 Uhr morgens. War wohl ein bisschen exzessiv in der Nacht hier beim Sonnenrot. Irgendwie ist die konkrete Erinnerung an die Geschehnisse ab 22 Uhr verschwommen.
Das Zelt -sogar mein Zelt- hat sich in der Morgensonne ganz schön aufgeheizt. Ich öffne den Reissverschluss am Eingang…

Jeder, der der Geschichte einen Satz zufügt, der möglichst auch noch zu dem vorangegangenen Kommentar passt, nimmt am 7.Juli, 19 Uhr an der Verlosung um 2×2 Kombitickets teil.

In aller Kürze nochmal die Rahmendaten:
Teilnahmeschluss: 7.Juli 19:00Uhr.
Rechtsweg ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen werden gefiltert.

Wer sich auf sein Glück nicht verlassen möchte, kann sich ins Sonnenrot natürlich auch noch einkaufen.
Kombitickets inklusive Camping sind für 79 Euro zu haben, Tageskarten ab 39 Euro.

45 KOMMENTARE

  1. …. und stolpere in die heiße Morgenluft. Meine Freunde sind schon fleißig am Flunkyball spielen, ich schließe mich für ein oder zwei Runden an und mache mich dann gemütlich auf Richtung Bühne, und einen weiteren tollen Tag bzw eine ereignisreiche Nacht zu erleben, und hoffe, dass mir dieses Mal ein paar mehr Erinnerungen bleiben (=

  2. …und schaue nach draußen. Trotz Sonnenschein kommt mir im Vergleich zu den saunaähnlichen Zuständen im Zelt recht kühle Luft entgegen, was alle Müdigkeit verschwinden lässt und meine Lebensgeister weckt. Voller Elan krieche ich aus dem Zelt und setze mich zu meinen Leuten unter den Pavillon, die doch alle recht geschafft aussehen. Aus dem CD-Player ertönt die Stimme des Radiomoderators:“…ist für heute Abend für den Landkreis Freising eine Unwetterwarnung…“ – Klick, der Player wird auf CD umgestellt. Wen interessiert schon das Wetter, wir feiern immer und überall, zur Not auch in einer Turnhalle!
    Ich mache mir das erste Bier des Tages auf, lausche den Klängen unseres „Best of 90s“-Tonträgers, der natürlich beim Sonnenrot nie fehlen darf und denke bei mir:’Achja, das muss das Paradies sein!‘

  3. …gehe nach draußen und sehe mit großer Erleichterung, dass meine Kumpels schon die ersten Steaks auf dem Grill liegen haben. Sofort bekomme ich ein Bier entgegengestreckt, dass ich dankend entgegennehme und in paar großen Schlücken leere. Langsam merke ich, wie sich meine Stimmung wieder hebt; Die Party kann weitergehen!

  4. Langsam werde ich wacher, ich merke der 2. Tag beginnt schon etwas geschwächter als gestern, überlege mir (wieder einmal) das erste Bier des Tages zu köpfen -*wuuuuumppfff* und Ziiiisssch, guad schmeckts das edle Bräu :-D schaue mir nebsther erst einmal ganz ruhig ein wenig das Treiben auf dem Campingplatz an. Ich hör aber schon wieder laute Musik vom Caravanplatz schallen – diese gestörte Sex-Touristen Festival Gruppe hat wieder diese riesige Band-Anlage in Betrieb genommen. Ich denke mir nur wie können die den ganzen Tag so eine schwachsinnige Musik dem Platz zuleiten: „Ich glaube momentan spielen gerade die „3 Zwiedern“ mit dem Song – „Der Lehrer, da Pfarrer und da Wirt“. In diesem Sinne also Prost: „Schnapps auf`d Musik und bitte an Doppelten fürn Ansager“ Haha :-D Der Tag fängt also ganz lustig an, ich bin ja schon gespannt ob am Nachmittag wieder so eine riesige Campingplatz Party wie letztes Jahr steigen wird. Dort tanzten ja 100 Leute Bolognese und führten im Anschluss den Macarena-Gruppen-Tanz durch. Ach herrlich. „Was für ein Spaß am Sonnenrot..“ …. :-)

  5. Ich öffne den Reissverschluss am Eingang und mir begegnen viele ebenfalls nachtdurchzechte Sonnenrotteilnehmer in freudiger Erwartung auf den Tag, die Bands und auf ein Erlebnis, das sich auf ewig zu erinnern lohnt.

  6. … und stürme aus dem zelt und spei in den nächsten busch, danach schnappe ich mir ein bier um den schlechten geschmack aus dem mund los zu werden.

  7. …und schreie fast los, eine fette Spinne sitzt dort genau vor meinem Kopf und pendelt fröhlich hin und her, die Sonne scheint, ich renne los und hau mich auf die Wiese wo ich auf den Schock den letzten Rest von meinem Bier austrinke, es wird ein geiler Tag.

  8. hmm, das Konzept geht nicht ganz auf, dass hier eine geschichte fortgeschrieben wird… deswegen nochmal auf Anfang =)

    …und sortiere. meine Gedanken und mein Hab&Gut. Scheint alles noch da zu sein. Wieder mal Glück gehabt. Ist jemand da, der mir von gestern erzählen kann? Der Rest der Meute schläft noch, oder ist nicht am Lager. Verdammt, wie soll ich den gestrigen Abend rekonstruieren. Die Sonnen brennt unerbittlich auf mich nieder, was meinem Gehirn nicht zugute kommt. Wasser, ich brauche Wasser. Ich schaue nochmal auf mein Handy, das Display scheint es gestern geliefert zu haben. Naja. Das ist Schwund, das muss man einkalkulieren. Ich bin zu wacklig, um mich an so was zu stören. Mehrere Anrufe in Abwesenheit. Ich check die Einträge, krame nach meiner Digicam. Alles was mir auf die Sprünge helfen könnte, denn das letzte an das ich mich erinnere ist, wie ich lauthals „That’s Not My Name“ bei den Ting Tings mitgegrölt hab… Kettcar? Cypress Hill? Kele? Darauf hatte ich mich so gefreut… hoffentlich hatte ich Spaß. Mein Kumpel taumelt aus seinem Zelt „alter, gestern. so krass, wie du… äh, ich glaub, ich muss dir mal was erzählen…“
    Perfekt, denke ich, während ich meinen Ausschweifungen lausche.

    Es ist Sonnenrot.

    Perfekt.

  9. Doch leider komme ich nicht weit, den am Eingang werde ich von den Securitys aufgehalten. Entgeistert schaue ich sie an „warum lassen die mich nicht durch?“ Ich schaue auf meinen Arm; mein Bändchen war weg! Kurz gehe ich meine Möglichkeiten durch: über den Zaun zu klettern; zwecklos, an den Securitys vorbei zu kommen ebenfalls aussichtslos…

  10. …und sehe einen nahezu leeren zeltplatz vor mir. Als ich laute Musik höre die ohne zweifel live von meiner lieblingsband kommen muss wird mir klar ich hab verschlafen…

  11. wie ich meine verlorengegangene erinneung toppen werde ist mir noch nicht klar….aber da wusste ich ja auch noch nicht, dass ich heute julian, eva und pierre kennenlernen sollte…diese 3 durchgedrehten leute sollten alle meine bisherigen festivalerlebnisse in den schatten stellen…
    ich griff nach dem bier, weckte jakob, der lauthals neben mir schnarchte, drückte ihm einem kuss auf den mund mit den wort „guten morgen schatz, bitte, dein frühstück!“ wir nickten uns nur schmunzelnd zu und tranken unseren ersten schluck bier für diesen tag.

  12. Zuerst schaue ich mich um ob all meine Freunde noch hier sind und bemerke dass fremde Leute in unserem Pavillon sitzen (wahrscheinlich habe ich sie gestern kennengelernt habe), dann wirf ich jeden ein kühles Bier zu und es wird weiter gefeiert =)

  13. Der Geschmack meines Biers vermischt sich mit der Morgenluft und ein Blick über den Zeltplatz verrät mir, ich bin noch immer dort wo ich gern bin und nichts kann mir diesen Moment nehmen, auch wenn mich der Gedanke plagt, dass ich ein Stück meiner Erinnerung nicht finden kann.

  14. und genieße die frische sonnen rote Luft. Bier und Toastbrot mit Ketchup zum Frühstück

  15. nehm einen schluck mundspühlung, den zähneputzen geht grad garnet. streck mich erstmal noch auf der strohmatte vor dem zelt aus, und trinke mein erstes bier mit nem partystrohhalm – gleich bin ich wieder voll da!

  16. Fuck, was passierte gestern ab 22 uhr? keine ahnung. also, rekonstruktion: kettcar steht auf der bühne. ich davor, soviel ist klar. dann der obligatorische wolkenbruch. auch klar. war ja lang erwartet. und dann?

  17. Und kotze in einem großen Strahl meinem Nachbarn vor die Füße. Guten Morgen! Nichts für ungut.

  18. … die Sonne lacht mir ins Gesicht und Freude auf den kommenden Tag kommt auf. Jetzt mache ich mein erstes Bier auf und bereite den Grill für das Frühstück vor. Es gibt Steack und als Beilage Aufback-Brötchen mit Krautsalat im Holzkohlemantel =)

  19. schaue nach draußen und bemerke, dass sich 3 betrunkene Liliputaner unter unserem Pavillon befinden und Wasabi schnupfen. Ich geselle mich zu ihnen, erzähle einen Witz über Kleinwüchsige und mache mir ein Bier auf. Sie lachen. Klar lachen sie, Witze über Kleinwüchsige sind schließlich witzig….

  20. …Die rote Sonne lacht mich an, ich greife nach einer Dose Energy um was gegen den Kater zu tun stelle jedoch fest das es bier ist. Denk mir scheiß drauf es ist Festival zeit, laufe Langsam zur bühne, werde in mehrere Partien Flunkyball verwickelt und Steh Pünktlich zu Radio Riot in der Ersten reihe.

  21. … will nach meinen Schuhen greifen, finde aber nur eine leere Dose Ravioli und 2 Dosen Bier. Die Frage die sich langsam in meinem schmerzenden Kopf ausbreitet ist: Was zur Hölle ist heute Nacht passiert. Und wo sind meine Schuhe.

  22. … wringe meinen Spongebob-Pyjama aus und hänge ihn, nachdem ich mich davon überzeugt hab‘, dass es sich wirklich nur um Schweiß handelt, zum trocknen auf.

  23. …greife mir erst mal ein über die Nacht gekühltes Radler und beginne den Tag in dem ich mich in meinen Campingstuhl begebe. Nachdem ich meine Nachbarn begrüßt habe überlege ich mir ob es sich lohnt eine Hose anzuziehen und vermutlich wird das Wetter mich dann dazu leiten mir meine Badehose samt ein paar Dosen Bier einzupacken und ich werde mich auf dem Weg zum Weiher begeben, nachdem ich meine Freunde wieder gefunden habe, die natürlich nach der Nacht verstreut über den ganzen Campingplatz zu finden sind.

  24. …und denke, was wohl meine Frau (die natürlich nicht dabei ist, weil sie auf die Kinder aufpasst) zu meinem Blackout sagen würde? Was soll’s – jetzt ist erst mal Samstag!

  25. … und treffe zunächst auf einen schlafenden Fremden in meinem Vorzelt. Wo hab ich den nur aufgegabelt? Naja, immerhin bin ich nicht NEBEN ihm aufgewacht! Ich wecke ihn, da ich ohne seine Hilfe in meinem Zustand wohl ohnehin nicht stehend aus dem Zelt herauskäme. Freundlich, aber stark restalkoholsiert begrüßen wir uns und er fragt mich, ob er nun tatsächlich meine Schuhe haben dürfte, die hätte ich ihm gestern versprochen. Ein Glück habe ich noch ein zweites Paar mit, dann soll er sie eben haben, noch dazu, wo er mir erklärt, dass er schon ohne Schuhe angereist wäre, was man seinen Füßen (oder dem, was davon noch übrig ist) auch deutlich ansieht. Ich drücke ihm noch ein Bier in die Hand und mache ihn somit wohl zum glücklichsten Menschen der Welt. Als er sich aus dem Zelt begibt begrüßt er meine bereits aufgestandenen Freunde mit einem breiten Grinsen und den Worten „Ich hab Schuhe!“

  26. und sehe einen großen Haufen Kacke in meinem Vorzelt. Der Pavillion ist auch weg. WO sind meine Freunde? Und was mache ich eigentlich hier?!

  27. und muss mit entsetzen feststellen, das um mich herum alles leer ist, da mein handy wie so oft hängengeblieben ist.

  28. und falle vor Schreck wieder rückwärts in mein Zelt, als ich den riesengroßen Müllberg vor meiner Nase sehe: Unter den Überresten meines mühsam aufgebauten Pavillion (der doch eigentlich gestern noch wie neu aussah…) sitzen ungefähr 20 fremde Leute, die sich auf meinen Stühlen und mit meinem Bier wie zuhause fühlen und wohl schon wieder oder immer noch genauso betrunken sind wie ich gestern ab 22:00 Uhr..
    (True Story.. ;)

  29. „krieche aus meinem Zelt, strecke mich kurz und mach mich fertig für den zweiten Tag am Sonnenrot Festival, der den ersten Tag in allem, sogar meinem exzessiven Verhalten, noch enorm toppen wird.“
    so MEINE Fortsetzung dazu:

    Ein wenig verunsichert blickte ich, mittlerweile mit vollem Bewusstsein, auf den See der gerade mal 20 cm von meinen Füßen entfernt war und dachte nochmal darüber nach ob ich wirklich die letzte Nacht und meinen nächtlichen Umzug toppen wolle – schließlich dachte ich mir, JA denn es hat ja wohl nicht jeder ein „Haus oder halt Zelt“ am See und wer weiß was noch kommt. :) Dann legte ich los, …..

  30. Und sehe 3 wunderschöne nackt Mädchen im Busch! Das kann doch nur ein Traum sein. War etwa die Dose Raviolli verdorben?

  31. Ich öffne den Reißverschluss am Eingang, öffne die nächste Dose Bier (Konterhalbe) und versuche dieses mal, nicht mehr von meinen „Freunden“ vollgemalt, fotografiert und mit Panzertape epiliert zu werden.

  32. Am Badesee angekommen, sehe ich schon wieder diese nackten Männer rumlaufen. Ich denke mir, ok, wird wohl ein Flashmob sein, reiß mir die Badesachen vom Leib und laufe der Nudel-Parade hinterher. Das bisschen Morgensport kann mir ja auch nicht schaden, nachdem ich doch noch die ganze Dose Ravioli aufgefressen habe. Aber oh nein, die Polizei hab ich doch glatt vergessen! Schnell verstecke ich mich hinter dem Gebüsch, aber was seh ich da? Ich kann meinen Augen nicht trauen!!

  33. ich fange an die anderen Festivalisten zu beobachten, die feiern kurz nach 10 Uhr bereits eine Party die meine Euphorie auf die erste Band ins unermessliche steigen lässt

  34. ….und krieche langsam aus meinem Zelt, setze mich in meinen Campingstuhl um meinen Aufsatz über die Weimarer Republik fertig zu stellen.

  35. Um noch ein bisschen mehr Stimmung zu entfalten, hole ich unsere mitgebrachten Boxen und den MP3-Player raus und beginne die eigens kreierte „Sonnenrot 2011“-Playlist abzuspielen.

  36. sehe den strahlend blauen Himmel und meine Stimmung steigt sofort. Ich esse kurz ein paar Bissen von einer halb vollen Raviolidose, die ich zufällige am Boden gefunden habe und geniese dazu mein erstes Bierchen.Voller Vorfreude auf den Tage wecke ich meine Kollegen, die ebanfalls noch geschlafen habe

  37. als ich sehe, dass der Red Bull Tourbus direkt vor meinem Zelt vorbeifährt und ich mit einem morgendlichen Konzert von Radiohead langsam wach werde.

  38. als plötzlich neun nackte Männer mit lautem Geschrei, von Securities verfolgt, an meinem Zelt vorbeistürmen und den Pavillion meiner entgeisterten Nachbarn mitreissen

  39. vorsichtig, greife mir ein Bier aus der Kühlbox, die sich neben mir am Zelteingang befindet, gebe meiner, in der wahrscheinlich nachts zuvor aufgegabelten schlafenden Schönheit, noch ein Bussal auf die Stirn und mach mich auf zum Echinger Badesee-!

  40. …krieche aus meinem Zelt, strecke mich kurz und mach mich fertig für den zweiten Tag am Sonnenrot Festival, der den ersten Tag in allem, sogar meinem exzessiven Verhalten, noch enorm toppen wird.“

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