Wie „Der Westen“ berichtet, ist eine weitere „Haldern Pop“-Dokumentation in Planung.  Noch während die 28. Auflage des Haldern Pop Festivals lief, kündigt der Veranstalter Stefan Reichmann den geplanten Film an.

Obwohl der Sender Einsfestival bereits im Juni eine Dokumentation über das Haldern Pop 2010 ausstrahlte, möchte man die Fernsehpräsenz des Festivals noch einmal erweitern. Kurz gesagt: Es ist eine zusätzliche Dokumentation in Eigenregie geplant. Diese wird aller Voraussicht nach sogar Spielfilmlänge haben, und eine Mischung aus Interviews, Historie und Auftritten beinhalten.

Aufnahmen der diesjährigen Ausgabe des Festivals sollen die Grundlage der Dokumentation bilden. Im Übrigen ist laut Stefan Reichmann angedacht das Ganze durch Spenden zu finanzieren. Mithilfe der Internetseite Sellaband.de sollen Festivalfreunde der Dokumentationsidee durch einen finanziellen Beitrag zur Umsetzung verhelfen. Man kalkuliert hierbei mit einer Spendensumme von maximal 100.000 Euro. Hieß die Einsfestival-Dokumentation aus dem Juni dieses Jahres „Feine kleine Dorfmusik“, so ist für die kommende Dokumentation der Name „Zuhören – die stille Revolution“ im Gespräch. In etwa einem halben Jahr wird mit ihrer endgültigen Fertigstellung gerechnet.

Mögliche Erhöhung der Ticketpreise

Zudem ließ Reichmann wissen, dass eine Verbesserung des Sicherheitskonzeptes, infolge der Vorfälle auf der Love Parade vor 13 Monaten, erhebliche Kosten mit sich bringt. Dabei nennt Reichmann zusätzliche Kosten in Höhe von 38.000 Euro durch eine immense Verstärkung der Sicherheitskräfte. Somit müssen alle Besucher bei der kommenden Ausgabe des Haldern Pop mit einer Ticketpreiserhöhung rechnen. Dieser Schritt wird wohl nötig sein, um die angesprochenen Zusatzkosten decken zu können.

In diesem Jahr war das Haldern Pop lange vor Festivalstart ausverkauft. Vom 11. – 13. August 2011 spielten Bands wie Anna Calvi, The Wombats und Fleet Foxes auf der Veranstaltung.