Im November sind die Kings of Leon auf Tour in Australien. Dabei werden sie unter Anderem Konzerte in Sydney und Melbourne geben. Doch dann ist erst einmal Schluss mit den Auftritten. Die vierköpfige Rockband gab nämlich kürzlich bekannt, dass unmittelbar danach eine halbjährige Auszeit eingeplant ist – vielleicht sogar, um pünktlich zur Festivalsaison 2012 auf Europas Bühnen zurückzukehren?

Kings of Leon, (Bildquelle: Wikipedia, CC)

Vor recht genau einem Jahr veröffentlichten die vier Amerikaner um den Sänger Caleb Followill ihr fünftes Studioalbum Come Around Sundown. Mit größtem Erfolg. Folglich durften Auftritte in den großen Konzertsälen und auf den internationale Festivalbühnen nicht fehlen. 2011 spielten sie, um nur Einige zu nennen, als Headliner bei Rock am Ring sowie Rock im Park, dem Pinkpop und dem Isle of Wight Festival.

Wenige Wochen später, also im August 2011, kündigten sich jedoch ernsthaftere Probleme an. Die Kings of Leon verkündeten damals, dass sie gezwungen seien die noch laufende Amerikatour vorzeitig zu beenden und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Stimmprobleme und Erschöpfung seien die Gründe, hieß es. Eine Fortsetzung der Tour gab es schließlich kurz danach.

Diesmal nannte Schlagzeuger Nathan, einer der drei Brüder in der Band, etwas Zeit für das Privatleben mit seiner Frau und die Babypause von Gitarrist Matthew als Gründe für die bevorstehende Abstinenz. In sechs Monaten (spätestens) möchte man jedoch wieder mit dem Songwriting für einen Nachfolger des aktuellen Albums beginnen. Ganz auszuschließen sind dann sicherlich auch Festivalauftritte im kommenden Sommer nicht. Zumindest der gesetzte Zeitrahmen für die Bandpause würde dies zulassen.

Die Kings of Leon sind eine seit dem Jahr 2000 bestehende Hardrock- und Bluesband. Alle Gründungsmitglieder sind noch in der Band. Sie besteht aus drei Brüdern und einem Cousin, die allesamt den Nachnamen Followill tragen. Nachdem die vorherigen Alben bereits international sehr erfolgreich waren, konnte sich ihr aktuelles Album sogar zwischenzeitlich auf Platz 1 der deutschen Album-Charts etablieren.