Für Demut und Bodenständigkeit sind Kasabian nicht unbedingt bekannt. So wurde das aktuelle Album „Velociraptor!“  von der Band im Vorfeld als „menschheitsverändernd“ gefeiert. Auch im Interview mit dem Radiosender BBC 6Music gibt sich Gitarrist Serge Pizzorno selbstbewusst: „We’re built to headline festivals“.

Daher steht auch außer Frage: „Wenn uns irgendjemand will, sind wir bereit.“ Schließlich gebe es nichts besseres als 60.000 Leute, die zusammen eine gute Zeit verbringen und eine Band sehen, die sie mögen.

Die passende Begründung für die Headlinertauglichkeit liefert Pizzorno gleich mit: Refrains, die zum euphoriegeladenen Mitsingen verleiten. Dazu einen elektronischen Schwung, den man sonst nur von Bands wie The Chemical Brothers oder The Prodigy kennt. Nicht zuletzt sei Tom Meighan ein Frontmann im ganz klassischen Sinne.

Gefragt nach einem Wunschfestival, benennt Pizzorno das Glastonbury, das – zu seinem Bedauern – 2012 pausiert. Dort habe Kasabian schon großartige Momente erlebt, etwa als sie 2009 „Fire“ das erste Mal  überhaupt live präsentierten.

Im Festivalsommer 2011 erlebten wir Kasabian unter anderem bei Hurricane/Southside, Gurten, Frequency und Rock Werchter. In Großbritannien nahmen sie teils tatsächlich einen Headlinerposten ein, etwa beim Isle Of Wight.

In diesen Tagen sind Kasabian in Deutschland auf Tour. Und im Festivalsommer 2012? Die Chancen stehen gut, dass Kasabian dort eine Rolle spielen werden. Besonders Rock im Park und Rock am Ring sind wahrscheinlich.

(via NME)