Arnim Teutoburg-Weiß (Quelle: Thomas Peter)

Drei Namen mehr als Taubertal und Rocco del Schlacko präsentiert heute das Open Flair. Wenig überraschend: Auch hier führen die Beatsteaks das Bandpaket an. Ausserdem dabei:The Wombats, Timid Tiger, Emil Bulls, Betontod und P.O. Box.

Das Open Flair 2012 findet vom 9. – 12. August statt. Elf Namen umfasste das LineUp bereits vor der aktuellen Bandwelle. Die Neuzugänge teilen sich den Platz auf den Plakaten mit Namen wie Heaven Shall Burn, ZSK und Monsters Of Liedermaching.

Das Festival zu seinen Neuzugängen:

Der großartige Auftritt der Beatsteaks beim Open Flair 2007 ist für viele Fans schon fast legendär – und wir freuen uns ungemein, die Berliner vier Jahre später wieder in Eschwege zu begrüßen. Nach famosen Alben wie “Smack Smash” (2004) und “Limbo Messiah” (2007) haben sie es mit ihrem aktuellen Werk “Boombox” erstmals an die Spitze der Charts geschafft– und live sind die Jungs ohnehin kaum zu toppen!

Nach ihrem 2007er Debütalbum “A Guide to Love, Loss & Desperation” schafften es The Wombats mit dem neuen Studiowerk „This Modern Glitch“ sogar bis auf Platz 3 der UK-Charts. Unsere Freunde von Laut.de schwärmen über den „Tanzflächen sprengenden, infektiösen Indie-Pop“ und wir freuen uns auf die mitreißenden Live-Qualitäten des Liverpooler Trios.

Mitte der Nuller feierten sie unter anderem mit der Single „Miss Murray“ beachtliche Erfolge, bevor sie durch die Insolvenz ihres damaligen Labels einen Rückschlag hinnehmen mussten. Doch 2009 tauchten Timid Tiger besser und reifer denn je wieder auf. Nach ihrem tollen Auftritt beim Open Flair 2010 stellen die Kölner im kommenden August ihr neues Album vor!

Im vergangenen November brachten die Emil Bulls erfolgreich über die Bühnen, was sie im Nachhinein als „unbeschreiblichste Tour unserer Bandgeschichte“ bezeichnen. Anlass war das neue Album „Oceanic“, mit dem die Münchener Alternative-Metal-Spezialisten ihre bislang höchste Chartnotierung erzielten. Wir freuen uns sehr, dass sie im August 2011 nach Eschwege kommen.

Die Jungs vom Niederrhein haben im Laufe ihrer mittlerweile 20-jährigen Bandgeschichte unverkennbare Stärken entwickelt und auf dem aktuellen Album „Antirockstars“ bestens dokumentiert. Harter Rock mit Hand und Fuß trifft bei Betontod auf Punk-Elemente und Metal-Querverweise sowie eine gute Portion Pathos.

Die Jungs aus Nancy zelebrieren feinsten Ska-Punk, der eine Fülle verschiedener Stilmittel verbindet und doch wie aus einem Guss klingt. Der mitreißende Sound vpn P.O. Box schwingt und schaukelt mit einer Selbstverständlichkeit, als wären Screamo-Gesang und Off-Beat-Gitarren schon immer Hand in Hand durch die Musikgeschichte gehüpft.