Erstmalig in der 39jährigen Geschichte des ehrwürdigen Glastonbury Festivals konnte 2008 kein Gewinn erwirtschaftet werden. Ausser 1 Million Pfund für die beteiligten Wohltätigkeitsorganisationen blieb nichts weiter über. Verantwortlich dafür waren trotz Ausverkauf der Tickets die generell stark angestiegenen Produktionskosten. Bands, Kraftstoff, Zäune und Sicherheitspersonal sind nur einige der Posten, die sich laut Veranstalter Michael Eavis teils extrem verteuert haben.

Erfreut dürfte Eavis dagegen die Ergebnisse der UK Festival Awards 2008 haben. Bei diesem Online-Award durften Festivalisten via Onlinevoting ihre Lieblinge in verschiedenen festivalbezogenen Kategorien kühren.

Persönlich erhielt Michael Eavis einen Ehrenpreis für seine Verdienste um die britische Festivalkultur. Ausserdem konnte sein Glastonbury Festival die prestigeträchtige Auszeichnungen „Best Major Festival“ und den „Most Memorable Moment“ für Jay-Zs Interpretation von Oasis‘ „Wonderwall“ einheimsen.

Gegenüber BBC 6Music sagte er zur schwarzen Null von 2008:

It was hard work making it work last year because costing had gone through the roof and the diesel costs had gone up by about £200,000. All the other costs had gone up as well.

Glastonbury costs £22 million now, it’s a huge cost. The infrastructure, the fencing, the roads, the water and the loos, the marquees, the management, the security and the police, it goes on and on – so we do have to sell out in order to make it work.

We still made about a million pounds for the charities we work for, so we actually achieved a million but we didn’t make any beyond that. There’s no money to reinvest or anything.

Angesprochen auf das Glastonbury 2009 blieb Eavis trotz der fehlenden Möglichkeit Geld in das Festival zu reinvestieren positiv:

I’m very confident with the bands that we’ve got next time that we will sell out.

Damit wird er wohl Recht behalten, den bisher konnten bereits 100.000 der verfügbaren 175.000 Tickets abgesetzt werden.

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