Während bei Fans beim Festivalbesuch das einmalige Erlebnis im Vordergrund steht, achten Festivalveranstalter nicht zuletzt auf die Gewinnmöglichkeiten. In welchen Dimensionen wir uns bewegen, wird an einem „Musikmarkt“-Bericht sichtbar: So soll das Isle Of Wight Festival jährlich rund 2,4 Millionen Euro Gewinn abwerfen.

Im Hintergrund der genannten Zahlen stehen Verkaufsgerüchte, die Isle Of Wight-Macher John Giddings entschieden dementiert. Das Isle Of Wight habe als einziges Großfestival über die Jahre hinweg seine Eigenständigkeit bewahren können, was vorerst auch so bleiben solle.

Nicht zuletzt sei der gebotene Preis von umgerechnet rund 14,5 Millionen Euro viel zu niedrig angesichts der Summen, die Giddings in den Jahren in die Isle Of Wight Festival Wiederbelebung investiert hatte. Das hört sich zumindest danach an, dass Giddings über einen Verkauf bei einem entsprechenden Angebot noch einmal neu nachdenken würde.

In diesem Jahr findet das Isle Of Wight vom 22. bis 24. Juni – und damit parallel zum Hurricane und Southside – statt. Bruce Springsteen, Pearl Jam und Tom Petty & The Heartbreakers bilden das – rein amerikanische – Head-Trio. Jährlich zieht die Veranstaltung um die 60.000 Besucher auf die Isle Of IWight.

Das Festival fand erstmals zwischen 1968 und 1970 statt und wurde 2002 unter der Leitung von John Giddings neu aufgelegt.