An Tagen wie diesen zeigt sich, dass man beim Hurricane im direkten Vergleich zum Southside auf mehr Gelände und Besucher zurückgreifen kann. Überfüllte Zeltbühnen sollen aber bei beiden Festivals in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Deswegen vergrössert man beim Hurricane die White Stage um 2 Säulen und baut die Red Stage zu einer dritten Open Air Bühne um. Im Süden muss man sich mit einer Besucherkapazitätserhöhung der roten Bühne bescheiden. Das dürfte bei etwa 15.000 Besuchern weniger aber für ähnliche Entlastungseffekte sorgen wie beim grossen Bruder im Norden.

Aus dem skizzierten Bühnenplan fürs Hurricane ergibt sich für mich die spannende Frage, wie man eine gegenseitigen Soundbeeinflussung der Bühnen verhindern wird. Besonders davon gefährdet könnten Zuschauer im hinteren Bereich der Red und Blue Stage sein.
Als Southside-Besucher kenne ich allerdings die örtlichen Gegebenheiten in Scheeßel zu wenig um mir ein echtes Urteil darüber erlauben zu können, wie relevant die Sorge wirklich ist.

Mit diesen Veränderungen der Bühnen gehen jedenfalls Mehrkosten für den Veranstalter einher. Ein Plus an Sicherheitsauflagen, Reinigung, gestiegene Kosten für Personal und Bandbooking tun ihr übriges.
Und so hat man sich dazu entschlossen am 27.Februar noch einmal an der Preisschraube zu drehen. Kombitickets werden sich bei beiden Festivals um 10 Euro verteuern. Das Hurricane-Wochenende kostet dann 135 Euro Eintritt, fürs Southside werden dann 141 Euro fällig.

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