Nach der ersten Runde Lineup-News vor zwei Wochen gibts erneut eine ganze Menge spektakulärer Neuankündigungen vom Melt! 2008: Róisín Murphy, dEUS, Klee und GusGus waren bereits durchgesickert, dazu gesellen sich noch 12 weitere. Im Einzelnen: Battles (Myspace), Cobblestone Jazz (Myspace), Does It Offend You, Yeah? (Myspace), Fujiya & Miyagi (Myspace), Friendly Fires (Myspace), Hercules And Love Affair (Myspace), Kate Nash (Myspace), Mathew Jonson (Myspace), Renato Ratier, Stereo MC’s (Myspace), The Whitest Boy Alive (Myspace) und The Wombats (Myspace).

Battles (Myspace) ist eine amerikanische Math-Rock Band. Die Gruppe besteht aus einigen bekannten Musikern, beispielsweise ExHelmet-Drummer John Stanier, ExDon Caballero Gitarrist Ian Williams, Ex-Lynx Gitarrist Dave Konopka und Tyondai Braxton (Sohn des Jazzmusikers Anthony Braxton), der ebenfalls Gitarre aber auch Keyboard spielt. Ausserdem zeichnet er sich für die Stimmensamples der Band verantwortlich.

Die Musik der Briten von Does It Offend You, Yeah? (Myspace) kategorisiert man am Besten als: Electro / Punk / Indie. Frei nach dem Motto „We Are Rockstars“ übernimmt das Trio den musikalischen Staffelstab von solchen Bands wie Daft Punk, Justice oder Digitalism und wird die Besucher der Zeltbühne zucken lassen. Von der Musikzeitschrift NME werden sie auf Grund ihres schwereren, rauen Live-Sounds sogar mit Bands wie Muse verglichen. Nicht selten enden ihre Live shows mit massivem Stagediven und zerbrochenen Instrumenten.

Fujiya & Miyagi (Myspace) sind eine britische Band, die im Jahre 2000 in Brighton gegründet wurde. Die Mitglieder sind Steve Lewis, David Best (Gesang) und Matt Hainsby. Der Künstlernamen leitet sich von Charakteren des Kinofilms The Karate Kid ab.

Die Karriere von Kate Nash (Myspace) zeigt Parallelen zum Erfolg von Lily Allen aus dem Jahr 2006. Beide stammen aus London, was an ihrem Akzent in ihren Liedern deutlich zu hören ist. Beide schreiben ihre Lieder selbst und verpacken darin persönliche und alltägliche Geschichten. Und beide haben zur Eigenwerbung das Internetportal MySpace erfolgreich genutzt.

Mathew Jonson (Myspace) aus Kanada ist ein Produzent in der elektronischen Musikszene. Er ist auch Besitzer des Labels Wagon Repair, und war bereits an Musikprojekten wie zum Beispiel Cobblestone Jazz beteiligt.

The Whitest Boy Alive (Myspace ist eine deutsche Musikgruppe, die aus einem 2003 gestarteten Projekt für elektronische Tanzmusik hervorgegangen ist. In ihrer Entwicklung hat sie sich vom ursprünglich elektronischen Konzept verabschiedet, sodass das 2006 veröffentlichte Debüt-Album Dreams keine elektronisch programmierten Elemente mehr enthält. Die samte Stimme Erlends verleiht dem gut tanzbaren, reduzierten Indie-Pop eine besonders abgeklärte und klare Charakteristik. Die Texte sind in englischer Sprache gehalten.

The Wombats (Myspace) sind eine dreiköpfige Indie-Band aus Liverpool, England. Zwei ihrer Mitglieder sind geborene Liverpooler – Frontman Matthew Murphy, der seine Stimme, Gitarre und Keyboard einbringt und Drummer und B-Vokalist Dan Haggis. Dritter im Bunde ist der Norweger Tord Øverland-Knudsen, der sich in Liverpool niederlies um am Institute for Performing Arts zu studieren. Dort trafen die drei aufeinander und formten The Wombats, bekannt vor allem durch ihren Song “Let’s Dance to Joy Division“. Die Schule gab ihnen die Chance eine Reise nach China zu machen und dort vor über 20.000 Chinesen zu performen. Es war die erste Tour der Band ausserhalb des UK.

Damit sind bisher bestätigt:
Alter Ego // Battles // Björk // Booka Shade // Boys Noize // Burger/Voigt // Cobblestone Jazz // Crookers // dEUs // Does It Offend You, Yeah? // Editors // Efdemin // Ellen Allien // Franz Ferdinand // Friendly Fires // Fujiya & Miyagi // Gui Boratto // Gus Gus // Hercules And Love Affair // Kate Nash // Kissy Sell Out // Klee // Len Faki // Mathew Jonson // The Mitchell Brothers // Miss Kittin & The Hacker // Modeselektor // Renato Ratier // Sascha Funke // Stereo MC`s // Supermayer // Róisín Murphy // The Teenagers // Tobias Thomas // Tomas Andersson // Turbostaat // Uffie & Feadz // The Whitest Boy Alive // The Wombats