Was sich im Laufe des Nachmittags bereits abgezeichnet hatte, wird durch die offizielle LineUp-Bekanntgabe bestätigt: Foo Fighters, The Cure und Kasabian geben das Headlinertrio für das Reading/Leeds Festival 2012. Die Buchung von Bands wie At The Drive-in dürfte den britischen Festivalfans aber ebenso Freude bereiten.

Bei den Foo Fighters hatte sich das Reading-Engagement bereits früh angekündigt: Ende April 2011 äußerte sich Drummer Taylor Hawkins relativ eindeutig: „Wir werden vielleicht nächsten Sommer Reading spielen – wenn wir gut durch diese Tour kommen.“ Die Tour lief gut. Letzte Zweifel wurden am Wochenende durch den frisch publizierten Mitschnitt des Foo Fighters Konzertes auf dem Reading Festival 95 beseitigt.

Auch The Cure standen bereits länger auf der Gerüchteliste für Reading und Leeds 2012. Vor ihrer Bestätigung für diverse europäische Festivals – darunter Hurricane und Southside – hatte die Band um Robert Smith eine verzerrte Europakarte mit den einzelnen Tourstationen verbreitet  – Reading/Leeds waren dabei einer der vermuteten Stops.

Und Kasabian? Die Buchung als Headliner für ein Major-Festival wie Reading/Leeds markiert einen weiteren Karrieresprung der britischen Band, die sich selbstbewusst als geborenen Festival-Headliner gibt. Glastonbury 2013 wartet.

Im LineUp, das momentan über sämtliche vorstellbaren Newskanäle verbreitet wird, finden sich weiterhin bekannte Namen wie Florence + The Machine, The Black Keys und Justice. Ein wichtiger Name fehlt indes: Tenacious D. Die nämlich waren auf einem heute aufgetauchten Flyer ebenso unter den vermeintlich Bestätigten. In der offiziellen Bekanntgabe fehlt der Name ebenso wie Bloc Party und Korn, die sich ebenfalls darauf befunden hatten. Davon abgesehen ist die Trefferquote des Vorab-Flyers aber außerordentlich hoch.

Die Reading und Leeds Festivals finden in diesem Jahr vom 24. bis 26. August statt. Wochenendtickets kosten inklusive aller Gebühren knapp 250 Euro.

Angesichts der zeitlichen Nähe zu den Augustfestivals  in unseren Breiten (wie Highfield, Area4 und Frequency) dürfte wohl noch der ein oder andere – bis dato unbekannte – Name in unseren Breiten auftauchen.