Andernorts ist man schon weiter, doch auch das Roskilde schickt sich an Lücken im Programm für den kommenden Sommer zu schliessen. Am Morgen bestätigen fünf Metalacts ihre Teilnahme: Baroness, Crowbar, Red Fang, Weedeater und Hank 3 sind nun Teil des Kollektivs.

Das Paket firmiert unter dem Motto „Das Beste des Metal aus dem amerikansichen Süden“. Dass Hank 3 nicht hundertprozentig in diese Schublade einzuordnen sind, spielt eigentlich keine Rolle. Jedenfalls richtet sich das heutige Update eher an Freunde von härteren Klängen.

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Das Festival zu seinen Neuzugängen:

Baroness haben sich mit ihren beiden Alben „Red Album“ und „Blue Album“ einen Namen als eine der progressivsten Pioniere des „Southern Metal“ gemacht. Ganz im Stile von Acts wie Mastodon oder Kylesa. Neues Material soll laut Band schon auf dem Weg sein.

Wie wenige andere Bands verkörpert Crowbar den dunklen, trüben Metal mit seinen heruntergetuneten Riffs, faulen Grooves und schreienden Vocals. Ihren musikalischen Stil hat sich die Band unabhängig von Trends seit den 1990er Jahren bewahrt.

Als testosterongetriebenes Update von Black Sabbath, Melvins und Kyuss lässt sich das Treiben von Red Fang beschreiben.

Weedeaters Musik zeichnet sich durch eine todbringende Mixtur aus schnellen Riffs, geprügelten Drums und gröhlendem Gesang aus.

Hank 3 passen nicht wirklich zu den restichen Bestätigungen. Dennoch hat man die Country/Punk/Metal Pioniere zusammen mit den „Southern Boys“ präsentiert. Der Geist des Grossvaters Hank Williams ist bei Konzerten allzeit spürbar. Genauso wie der von Johny Cash. Was Hank 3 daraus machen ist eine Art Punk N’Country.