Durchgehend in heimischen Gefilden wildert das Mini Rock Festival für seine aktuelle Bandwelle. Neben den Überfliegern Kraftklub stossen Heisskalt, Foren Sick und The Impression zum bereits bestätigten Headliner Boysetsfire ins Programm.
Erstere waren schon im letzten Sommer im Zelt mit dabei, dürfen nun mit gewachsenem Renomee auf der grossen Bühne ihre Energie entladen.

Nur noch bis Ende des Tages sind die Karten für das Mini Rock Festival zum Frühbucherpreis von 38 Euro zu haben. Ab Morgen kosten sie dann 6 Euro mehr.

Den zweiten Topact für die Kopfzeile hofft man übrigens am 1.Mai bekanntgeben zu können.

[festival]27831[/festival]

Das Festival zu seinen Neuzugängen:

Kraftklub, Bild: Promofoto via Mini-Rock Festival

Kraftklub haben es 2011 neben verschiedenen Tour-Support-Auftritten für Casper, Fettes Brot und die Beatsteaks geschafft, mehr Festivals zu spielen als man auf eine Bassdrumfellhaut schreiben kann – gefolgt von der größtenteils weit im Vorfeld ausverkauften „Autobahn zur Hölle“-Tour im Winter. Ihr unermüdliches Liveprogramm führte sie im Sommer auch auf das Mini-Rock-Festival, wo sie – standesgemäß – einen extrem energiegeladenen und schweißtreibenden Liveauftritt auf der Zeltbühne hinlegten. Man konnte damals aufgrund der Wärmeentwicklung hunderter tanzender Menschen fast schon von der “Saunazeltbühne“ reden.

Heisskalt sind anders. Doch was ist anders an ihrem deutschen Alternative Rock? Sind es die Synthiespuren, die jedem Song in Verbindung mit hartem Rock noch das gewisse Etwas verleihen? Sind es die einfühlsamen Texte, die gemischt mit dem brachialen Background der Band, die herkömmlichen Stilmittel in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen? Sind es die Hooklines, die zwar in Geschwindigkeit des Punk daherkommen, einem danach aber nie mehr aus dem Ohr gehen? Oder ist es die Tatsache, dass man von der jahrelangen Bühnenerfahrung der vier Musiker, der Freundschaft und dem Spaß an der Musik geradezu angesprungen wird und somit gar nicht anders kann, als das ganze sowohl live als auch auf Platte zu feiern?
Sie sind coole Typen mit einer Show, dass der Schweiss nur so von der Decke trieft – Heisskalt entscheiden die Schlacht um die Gunst des Publikums ganz eindeutig für sich. Die vier Freunde aus Stuttgart machen jetzt seit gerademal Oktober 2011 zusammen Musik und haben schon die Herzen etlicher Musikbegeisterten und Partywütigen im Sturm erobert. Dabei ging es Schlag auf Schlag: Nach kürzester Zeit wurde eine 3-Tracks umfassende EP aufgenommen, im Laufe des Jahres 2011 bereits knapp 20 Konzerte gespielt und im Sommer wurde ein Video zum Song „Bewegungsdrang“ gedreht.

The New Wave of British Heavy Metal ist in unserer Heimat Horb angekommen. Außergewöhnlich talentiert und absolut „true“ haben Foren Sick in Eigenregie bereits ein durchgehend rundes Metalalbum aufgenommen, das in unseren Breitengraden schon für einiges an Aufsehen gesorgt hat. Als absolut glaubwürdige Hommage an die große Zeit des Metal in den 80er Jahren, haben Foren Sick bereits Ende 2011 den Nordschwarzwald-Bandcontest für sich entscheiden können. metal.de meint zu den fünf Horbern: „Das Gespür für die Essenz dieser Musik ist enorm: Die Songs sind spontan und ungeschliffen … die Spielfreude ist wichtiger als ausufernde Arrangements.“ Diese Spielfreude ließ auch am Ende bei uns keinen Zweifel, dass die diesjährige Horber Hausband Foren Sick heißen muss.

Der Frühling kämpft noch mit den letzten Zuckungen des Winters, die zarte April-Sonne taucht „La Princess“ in ein mattes Licht. Die Gemäuer der Villa mögen dick und massiv sein – dem Rock können auch sie nicht standhalten. Ein gewaltiger Soundteppich durchbricht die Stille der südfranzösischen Einöde und gibt der Prinzessin für eine Woche Glanz und Gloria früherer´Tage zurück. Hier fließt die Energie von „The Impression“, dies muss der richtige Ort für Hingabe und Passion sein. Benjamin Burgess (Vocals/Guitar), Mario Rossmann (Guitar), Andre Wegner (Drums) und Franz Reimertshofer (Bass) machen sich die Abgeschiedenheit des alten Landsitzes zu Nutze.
Die Anfänge der Band liegen nicht weit zurück. Es ist eine verschneite Dezembernacht in München. Die klirrende Kälte kriecht unter die Klamotten, die Dunkelheit hat den Tag längst verabschiedet. Irgendwo brennt einsam ein Licht vor sich hin. Auf dem Weg nach oben gewinnen die Klänge den Kampf gegen das knarzende Treppenhaus. Mario und Benjamin arbeiten an ersten Entwürfen. Aber auch Ideen sind letztlich nur so gut wie die Protagonisten, die sie real werden lassen – eine Woche später ist die Formation um Andre und Franz bereichert und damit vollendet.
Auf einem verlassenen Fabrikgelände haben die Vier ihren Proberaum angemietet, losgelöst von Zeit und störenden Einflüssen. Hier wird produziert, was „“’The Impression“’“ ausmacht: Eine enorme Soundvielfalt, Texte mit Tiefsinn und Substanz, kombiniert mit einer klaren und eingängigen Stimme gelten als Markenzeichen der Band.