Derzeit bereisen The Stone Roses Europas Konzert- und Festivalbühnen. Zur diesjährigen Ausgabe des Hurricane-Festivals war schon ein erheblicher Teil der britischen Besucher hauptsächlich der Alternative-Rock-Band wegen angereist. Als dementsprechend riesig erwies sich der Andrang auf die drei Shows im Heaton Park in Manchester, der Heimatstadt der vier Briten. Reichlich profitieren konnte davon auch die dortige Wirtschaft…

Mit ihrer Reunion im letzten Oktober meldeten sich die Stone Roses, langjährige Aushängeschilder der britischen Rockmusik, öffentlich zurück. Zwischen der Auflösung der Band im Jahr 1996 und der Rückkehr liegen allerdings ganze 15 Jahre musikalischer Abstinenz.

Die Spanne zwischen den Auftritten in der Heimatstadt ist eine noch größere. Um genau zu sein, gab es vor der Reunion im Dezember 1995 das letzte Konzert in Manchester. Letztes Wochenende dann, spielten die Stone Roses gleich an drei Tagen vor rund 225.000 Fans und erzielten dabei Umsätze von etwa 23 Millionen britischen Pfund, so „musikmarkt“. Übrigens hatten sich die Tickets für alle drei Shows in gerade einmal 68 Minuten vorab ausverkauft. Ein UK-weiter Rekord.

Von den umgerechnet 29 Millionen Euro Einnahmen der Wochenendshows werden über 50 Prozent den besagten Ticketverkäufen zugeschrieben. Einen weiteren beachtlichen Anteil nehmen Reise- und Unterkunftskosten mit 6,5 Millionen Pfund (ca. 8 Millionen Euro) ein, während Merchandising und Verpflegung mit 4 Millionen Pfund (ca. 5 Millionen Euro) den geringsten Stellenwert bilden.

Nachdem The Stone Roses bisher erst zwei Studioalben veröffentlicht haben, soll ein drittes in näherer Zukunft folgen.

(In einer vorherigen Version dieses Artikels hatten wir deutsche Tourdaten von „musikmarkt“ übernommen; diese haben sich als falsch herausgestellt. Entschuldigung!)