Wie vorab von der Rhein-Zeitung vermeldet wird die hoch verschuldete Nürburgring GmbH tatsächlich in die Insolvenz gehen. Das gab die Landesregierung von Rheinland-Pfalz am Morgen bei einer Pressekonferenz bekannt. Rock am Ring soll 2013 aber wie gewohnt in der Eifel stattfinden.

Grund für das eingeleitete Insolvenzverfahren sei aber nicht eine konkrete Ablehnung der Rettungspläne durch die EU-Wettbewerbskommission. Vielmehr würde man sich in Brüssel mehr Zeit für die Bewertung ausbeten. Zeit die der Ring nicht hat. Er bräuchte sofort Mittel um zahlungsfähig zu bleiben. Deswegen sei eine Insolvenz unausweichlich, so die Landesregierung am Morgen.

Nach der Bekanntgabe der Zahlungsunfähigkeit gab sich Marek Lieberberg, seines Zeichens Ausrichter des Festivals, gegenüber der Nachrichtenagentur dapd dennoch optimistisch.

Für mich hat sich nichts an der Situation nichts geändert. Die Verträge bestehen weiterhin. Im Zweifelsfall kommt die Terminzusage nun vom Insolvenzverwalter. (Es).. kann nicht im Sinne eines Insolvenzverhalters sein den einzigen Zahlungskräftigen (Pächter) zu vergraulen. In das Wirrwar jetzt mische ich mich nicht ein. Damit ist niemandem geholfen.Marek Lieberberggegenüber dem dapd

Wo er recht hat, hat er recht. Neu ist das Statement, dass die Insolvenz die bestehenden Verträge nicht tangieren soll.  Es kommt aus Sicht des Rock am Ring-Veranstalters also lediglich darauf an, möglichst zeitnah eine Terminbestätigung für den 7.-9.Juni 2013 zu erhalten. Oder alternativ einen Ersatztermin.

Fortsetzung garantiert.