Binnen 21 Minuten waren die ersten 1000 Tickets zu 53 Euro am Sonntag verkauft. Und es hätten noch weitaus schneller gehen können, wenn die Technik mitgespielt hätte.

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In der ersten halben Stunde nach Start des Kartenverkaufs verzeichnete die Dockville Homepage und der angeschlossene Shop 17.000 Aufrufe. Teils musste der aufgerüstete Server 3000 Aufrufe pro Minute verkraften.
Das zeigt zweierlei: Die Veranstalter können in Vergangenheit nicht alles falsch gemacht haben und das Angebot war gut. Sehr gut sogar. In der finalen, vierten Verkaufsphase werden die Karten 83 Euro kosten. Also Earliest Bird konnte man also 30 Euro sparen.

Seit Sonntag steckt das Ticketing in „VVK Stufe 2“. Die hält 3000 Tickets für 63 Euro (inklusive Gebühren) bereit. Für eine Campingberechtigung fallen zusätzliche 15 Euro an. 5 Euro Pfand lassen sich durch Abgabe eines Müllsacks zurückholen.

Standort für 2 Jahre gesichert

Auch abseits des Ticketings kann das Dockville positives vermelden. Das Gelände ist ihnen für weitere zwei Jahre zugesichert worden.
Noch im Juli standen die Zeichen auf Abschied aus der Metropole, denn die bislang genutzten Campingflächen wollte die Hamburg Port Authority ab 2014 „hafenbezogen“ nutzen- sprich: man wollte dort bauen. Aus Mangel an Alternativen in der Hafenstadt hatte das Festival deswegen einen Umzug nach Schleswig-Holstein erwogen.