Wenn es denn eine Überraschung sein sollte so ist sie vollauf gelungen! Mit Kraftwerk (Myspace) konnte FKP Scorpio die Pioniere der elektronischen Musik für ein Gastspiel in Lüdinghausen o.E. bzw Scheessel gewinnen! Musikalisch in eine ähnliche Richtung zielen Moby (Myspace) und The Whip (Myspace). Freunde des deutschen Rap werden mit Dendemann (Myspace) genauso bedient wie Exotenliebhaber von Karamelo Santo (Myspace) mit ihren Ska/Reggae/Punk-Klängen. Tiefer hinab in den Punkrock führt uns The Gaslight Anthem (Myspace). Für die richtige Prise Indierock werden die Editors (Myspace) sorgen und Eskimo Joe (Myspace) reisen extra vom anderen Ende der Welt an.

Mit dem letzten verbliebenen Gründungsmitglied Ralf Hütter wird Kraftwerk voraussichtlich in der Besetzung Hütter, Schmitz, Hilpert und Stefan Pfaffe beim Southside/Hurricane auftreten. Zuvor nehmen sie ende Mai bereits am Urban Arts Forms in Österreich teil.
Die Nachricht, dass Gründungsmitglied Florian Schneider bei Kraftwerk engültig ausgestiegen sei geisterte kurz vor Weihnachten durch diverse Fanforen und den musikalischen Blätterwald. Seinen Job als „Video Operator“ wird zukünftig Stefan Pfaffe übernehmen. Dass er das kann hatte er bereits vergangenen Sommer bewiesen, als er für Schneider bei diversen Liveshows eingesprungen war.
Für alle Jungspunde unter uns sei noch angemerkt, dass Kraftwerk ihre grössten Erfolge in den späten 1970er und 1980er Jahren hatten. Hits wie „Autobahn“, „Die Roboter“ und „Das Model“ machten nicht nur die Band, sondern auch das Musikgenre elektronische Musik unsterblich.
Die Band inspirierte unzählige Künstler, darunter David Bowie, Human League, Depeche Mode, Duran Duran, Alphaville, O.M.D., Rammstein, Ultravox und Front 242. Außerdem haben sie einen großen Einfluss in der US-amerikanischen Electro-Funk- (Afrika Bambaataa u. a.) und später auch in der Detroit-Techno-Szene, die von Kraftwerks minimalistischen Arrangements und ihren tanzbaren Beats vor allem in der Anfangszeit stark geprägt wird. Auch Jahre später inspirierten Kraftwerk noch andere Musikkünstler. So sind charakteristische Sequenzen in Musikstücken wie Jay-Z feat. Foxy Browns – Sunshine (Die Mensch-Maschine) oder Coldplays – Talk (Computerliebe) wiederzufinden.

Weit oben im Lineup rangiert auch der New Yorker Moby (Myspace) der seit mehr als zwanzig Jahren im Spitzenfeld der elektronischen Musik mitzumischen vermag, gelegentlich aber auch schon mal einen Ausflug in die Rockgefilde wagte.

Noch tiefer im Rock verwurzelt sind die Briten The Whip (Myspace). Ihre Musik lässt sich als Eletrorock umschreiben und klingt partiell ähnlich dance-punkig wie  Does It Offen You, Yeah?
Die Band existiert seit 2006. Es sollte aber bis März 2008 dauern bis sie mit „X Marks Destination“ ihr Albumdebüt feiern konnten. Schon vorher hatten sie sich einge gewisse Bekanntheit durch Remixes für Bands wie die Editors, Hadouken! oder the Courteeners erarbeitet.

Apropos Editors (Myspace). Auch sie sind beim Southside/Hurricane vertreten. Mit ihrem eingängigen Indiesound und der markante Stimme von Sänger Tom Smith werden sie uns wahrscheinlich den frühen Abend versüssen.
Ihr Stil ist, ähnlich wie Bloc Party, The Killers, Interpol oder The Bravery, stark beeinflusst von Bands wie Elbow, Doves, Joy Division, den frühen R.E.M. und Echo & The Bunnymen. Besonders auffällig ist die bereits angesprochene Bariton-Stimme ihres Sängers Tom Smith, die an die des Sängers von Joy Division, Ian Curtis oder auch an Sivert Høyem, Madrugada erinnert.

Rapper Dendemanns (Myspace) Markenzeichen sind seine kratzige Stimme und humorvolle, wortspielverliebte Raps, in denen meistens Geschichten aus dem Alltag beschrieben werden.
Erste Sporen verdiente er sich zusammen mit der Band Arme Ritter als Vorband von Fettes Brot Anfang der 1990er Jahre. Über die Station Eins Zwo kam er 2003 auf den Solopfad und begleitete die Beatsteaks (2007) bzw. Herbert Grönemeyer (2008) bei ihren Stadiontouren als Supportact.

Karamelo Santo (Myspace) ist eine argentinische Band aus Mendoza. In ihrer Musik verbinden sich Stile wie Reggae und Ska mit lateinamerikanischen Tänzen wie Cumbia und Murga, aber auch mit Punk-Einflüssen. Neben Desorden Público, Los Fabulosos Cadillacs und Panteón Rococó zählt sie zu den bekanntesten lateinamerikanischen Vertretern des Genres.

The Gaslight Anthem (Myspace) spielten alleine im Jahr 2007 über 200 Konzerte auf drei Kontinenten. Zwischendurch wird in Rekordgeschwindigkeit die erste Platte “Sink Or Swim” aufgenommen und anschliessend sofort wieder auf die Bühnen der Welt geklettert. Im letzten Jahr machten sie unter anderem am Area4 halt.
Die vier Amerikaner verbreiten ihren melodiösen Bruce-Springsteen-Punk in einer Mischung aus Tom Waits, Tom Petty, Tom Tom Club und den Clash.

Ihre Vision von Rock leben Eskimo Joe (Myspace) bereits seit 1997 zusammen aus. Das Sprungbrett Live Aid bescherte ihnen 2007 die Welt als Publikum und eine Bekanntheit über die Grenzen Australiens hinweg.
Schon im Frühjahr kann man die Band mit dem eigenartigen Namen erstmals auf Clubtour in Deutschland und Österreich erleben. Angesteuert wird neben Hamburg, Berlin und München auch Wien.

Das aktuelle Southside/Hurricane Linuep 2009:

Die Ärzte (Headliner)
Kings Of Leon (Myspace) (Headliner)
Kraftwerk (Myspace) (Headliner?)

Ben Harper (Myspace)
Blood Red Shoes (Myspace)
Clueso
(Myspace)
Culcha Candela
(Myspace)
Dendemann (Myspace)
Disturbed (Myspace)
Editors (Myspace)
Fettes Brot (Myspace)
Franz Ferdinand (Myspace)
Get Well Soon (Myspace)
Gogol Bordello (Myspace)
Johnossi (Myspace)
Karamelo Santo (Myspace)
Katy Perry (Myspace)
Moby (Myspace)
The Gaslight Anthem (Myspace)
The Sounds (Myspace)
The Whip (Myspace)
The Wombats (Myspace)
Tomte (Myspace)

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