Gestern wurden zunächst nur die Termine für die vier Rolling Stones Konzerte in London und dem Grossraum New York genannt. Langsam sickerten auch die Kartenpreise durch – und die haben es durchaus in sich. Gegenüber BBC6 Music stellte Keith Richards weitere Shows in 2013 in Aussicht, eine Premiere der Stones beim Glastonbury 2013 bezeichnete er als interessante Option.

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Das ist aber nichts grundlegend neues und von daher auch nicht spektakulär. Bereits Ende 2010 hatte Bandkollege Ronnie Woods in die selbe Kerbe geschlagen. Damals gab er zu Protokoll, liebend gerne mit den Stones am Glastonbury debütieren zu wollen sobald sich die Band wieder zusammenfinde. Zu dieser Zeit befanden sich die Rolling Stones bereits in einer dreijährigen Schaffenspause. Wie wir heute wissen sollte sie insgesamt fünf Jahre anhalten.

Mehr Konzerttermine in 2013 in Aussicht gestellt

Nach der Bekanntgabe der vier Konzerte zum Jahresende gestern, zwei davon im November in London und zwei im Dezember im Grossraum New York, führte Keith Richards seine Gedanken zu weiteren Tourdaten und dem Glastonbury gegenüber der BBC aus.
Er gehe davon aus, dass es nicht bei den vier Shows bleibe, sondern die Rolling Stones in 2013 weitermachen. Primäres Ziel sei es gewesen erstmal diese vier Gigs unter Dach und Fach zu bringen und sich im Anschluss Gedanken über die weitere Zukunft zu machen. Vielleicht auch abhängig davon wie die Proben und die eigentlichen Konzerte verlaufen.
Das Glastonbury sei eine interessante Option, wenn es einen guten Tag habe und das Wetter passe. Beides wird Glastonbury Chef Eavis den Stones Monate im Voraus nicht verbindlich zusichern können. Macht sie das deswegen unwahrscheinlicher? Mach dir selber ein Bild mittels des unten angehängten Audiointerviews ab 2:22.

20 Million Euro für 4 Konzerte?

Eins hingegen ist absolut sicher. Die Mini-Tour alleine wird jedem Rolling Stone einen Millionenbetrag einbringen – vorausgesetzt man teilt brüderlich. Richards wird mit den Worten zitiert: „Ich hab mir die Zahlen nicht genau angeschaut. 16 Million Pfund (20 Million Euro) klingen aber gut für uns.“

Kartenpreise zwischen 110 und 470 Euro

Wie diese Summe zustande kommen kann zeigen die Kartenpreise. Sie dürften viele er-, aber nicht wirklich abschrecken. Schliesslich munkelt man wieder einmal, es könne die letzte Tour der britischen Rockikonen sein.
Ab Freitag 10 Uhr unserer Zeit werden rund 40.000 Karten für die London Shows feil geboten. Einige Partner-Presales laufen aber schon. Bis zu 1190 Euro kann man für VIP-Tickets inklusive Champagner-Empfang und 3-Gänge-Menü ausgeben. Doch selbst normale Karten sind zu Preisen zwischen 110 und 470 Euro keine echten Schnäppchen.
Zudem wird das normale Volk wegen bereits genannter, geschlossener Presales kaum Zugriff auf Eintrittskarten der günstigen Kategorien erhalten.

Deutlich günstiger kommt man mit der neuerlichen Greatest Hits Sammlung GRRR! davon. Sie erscheint am 9.November mit zwei neuen Songs und in multiplen Varianten. Ab 16,90 Euro ist man dabei, kann für die Limited Super Deluxe Version aber auch 100 Euro investieren.

 

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