Wer sich nicht zufällig Samstag Abends um circa 20 Uhr bei der Maschinenraum-Stage auf dem Dockville Festival 2012 rumtrieb, oder die kleinen Indie-Blogs im Internet verfolgt, wird wohl mit dem Namen Urban Cone bisher wenig anfangen können. Deshalb bedarf es ein wenig Aufklärung, denn 2013 könnten sie der neue Exportschlager aus Schweden werden.

Ein Jahr nach ihrer Gründung 2010 bestritten sie den klassische Weg über die Einsendung von Demos an Plattenfirmen um im Musikbusiness Fuß zu fassen. Nach einem Konzert in Stockholm wurden die fünf Schweden auch direkt von Universal angesprochen und unter Vertrag genommen. Schnell folgte die erste EP, wobei sich bald herausstellte, dass sie die Kontrolle über ihre Musik haben wollten. Fortan nahmen sie das Ruder selbst in die Hand, produzierten ihre Musik auf eigene Faust und gestalteten sowohl Artwork als auch Logo. Sogar den Tourbus fuhren sie zeitweise selbst.

2011 ging es dann auf eine erste kleine Tour, quer durch ihr Heimatland. Aber wie die Schweden so sind, exportieren sie ihre Musik auch gerne mal über ihre Grenzen hinaus. Erste Auftritte in Frankreich, Deutschland und sogar Kanada wurden gespielt. Spätestens seit Urban Photograph wurde auch die Internetszene auf die Band aufmerksam. Diverse Blogs lobten den eingängigen Sound und fragten sich: Wann kommt der Durchbruch?

Den ersten Festivalauftritt in Deutschland gab es bereits, wie erwähnt, auf dem Sprungbrett-Festival für junge Bands, dem Dockville. Eine kleine Club-Tour durch Deutschland folge, die eine Menge positive Resonanz mit sich brachte. Viele Vorschusslorbeeren also, für eine Band, die bisher nur 2 EPs, aber kein Album veröffentlich hat.

2013 könnte nun das Jahr von Urban Cone werden. Am 01.03. erscheint ihr Debutalbum „Our Youth“ (Universal). Die passende Tour dazu folgt dann im April. Danach wird sich zeigen, ob sie sich etablieren können, oder im Sumpf der vielen talentierten Indie-Bands aus Schweden verschwinden werden.

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