Die offizielle Seite hat Wochenende, doch sie ist nicht mehr auf dem Stand der Dinge. Mitnichten befinden sich noch 410 Wochenendkarten im Verkauf, vielmehr ist Rock am Ring erneut rund vier Monate im Vorfeld ausverkauft.

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Am Abend gingen die letzten Kombitickets für 179,50 Euro über die virtuelle Ladentheke. Wer jetzt noch keines besitzt hat je nach persönlicher Flexibilität ein, vielleicht zwei sichere Möglichkeiten doch noch zum Ring zu kommen.

Wie jedes Jahr werden nicht alle ihre online bestellten Tickets auch bezahlen. Spätestens in vier Wochen dürften ab und an also nochmal einige Festivalpässe zurück in den Verkauf gelangen. Die Kunst wird es sein zum richtigen Zeitpunkt online zuzuschlagen.

Einfachste Alternative bleibt sich bei Rock im Park einzukaufen. Dort erlebt man das selbe Programm – wenn auch in städtischer und etwas jugendlicherer Umgebung.

Denkbar wäre auch dass sich Sponsor O2 einschaltet und über sein Portal o2more nochmal ein paar Tickets verteilt. Entweder in Form eines Gewinnspiels oder als Kauf zum Normalpreis bzw. 2 für 1-Option. Man könnte sich auch ein Szenario vorstellen in dem Rock am Ring Veranstalter Marek Lieberberg Konzertagentur Tageskartenkontingente auflöst und zu Kombitickets umfunktioniert. Das wurde schonmal praktiziert, könnte den Kartenkauf aber noch einmal empfindlich verteuern.

Eher abraten möchten wir davon sich nun auf das wackelige Parkett Graumarkt zu begeben. Sei es ebay, Viagogo oder andere Dienste. Ja, diese Plattformen werden sicherlich bald vor Ring-Karten übersprudeln, aber man sollte sich der Gefahren bewusst sein. Es droht der Totalverlust der Investition – zumindest bei ebay. Schlimmer noch: Man muss vor Ort möglicherweise draussen bleiben während die Freunde ihre Zelte aufschlagen – mit all den damit einhergehenden Problemen. Bei Viagogo und Co erwarten einen stattdessen überzogene Preise und Gebühren. Da ist es sinnvoller zu Rock im Park oder einem anderen Festival zu fahren und dafür Karten aus sicherer Quelle zu organisieren.

Eventim-Thermotickets wurden für Rock am Ring nicht als „Fantickets“ angeboten. Das heisst: Sie lassen sich von Fälschern unglaublich leicht nachbauen.
Leider haben letztes Jahr auch Hardtickets aus der Hand unautorisierter Händler und Privatleute ihre Unschuld verloren. Sie sind mit Sicherheitsmerkmalen wie Stanzungen und Sonderformen gesichert, was einen eigentlich in Sicherheit wiegen sollte. Aber nur eigentlich. Leider tauchten 2012 erstmals Fälschungen auf, die vom unwissenden Laien nicht auf Anhieb als solche zu erkennen waren.

Mit Glück erhält man auch mit einem gefälschten Ticket Zugang, aber wer möchte schon riskieren vor dem Tor abgewiesen zu werden und unverrichteter Dinge mit Sack und Pack die Heimreise antreten zu müssen?