Bislang war es schiedlich friedliche in der Abgeschiedenheit des Weissenhäuser Strands. FKP Scorpio veranstaltet dort direkt an den Brandungswellen der Ostsee bereits sehr erfolgreich den Rolling Stone Weekender. Nach dem gescheiterten Mera Luna-Experiment Plage Noire gibt man nun dem Metal eine Chance und kooperiert mit einem auflagenstarken Musikmagazin. Das Metal Hammer Paradise ist geboren. 

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Eine Woche vor dem Rolling Stone Weekender werden vom 15.-16.November Metal-Fans den Wellness-Tempel beziehen.
Sie bekommen an zwei Tagen auf 2 Indoor-Bühnen über 20 Bands vorgesetzt. Auch ein Rahmenprogramm -inklusive After-Show Parties- ist geplant.
Erstbestückung sind neben Sabaton Tiamat, Grave Digger, My Dying Bride, Belgephor, Dragonforce, Death Angel und The Answer. Man wird den Bands wohl selten näher kommen können als bei diesem Festival.

Metal zieht – die Leute auf Festivals, auf Kreuzfahrten und wahrscheinlich auch in Wellness Oasen am Meer. Ihr übriges zum Erfolg beitragen dürfte die Kooperation mit dem Metal Hammer. Letztlich kopiert man einfach das Erfolgsmodell des Weekenders mit einem anderen potenten Zeitschriftenpartner.

Karten werden genau wie beim Rolling Stone Weekender nur inklusive Übernachtungen verkauft. Preise starten ab 129 Euro. Für maximalen Komfort lässt sich aber auch leicht das Doppelte anlegen. Bis zu 4500 Plätze sind insgesamt zu vergeben.
Abonnenten des Metal Hammer können 15 Euro sparen, Kinder erhalten je nach Alter einen Nachlass von bis zu 60 Prozent.

Randbemerkung zum Schluss: Wer hätte gedacht dass FKP Scorpio jemals ein Metalfestival hosten wird? Ich nicht, ehrlich gesagt.

2 KOMMENTARE

  1. Mal gucken, ob das funktionieren wird.
    FKPs Versuch mit dem Plage Noire mal eine andere Musikrichtung einzuschlagen, war ja auch nicht von Erfolg gekrönt.

    • Stimmt. Aber damals hatte man auch keinen starken Partner an Board oder?
      Und selbst der Rolling Stone Weekender brauchte ein Jahr um sich zu etablieren.
      Warum das mit dem Plage Noire nicht geklappt hat ist mir sowieso schleierhaft, denn gerade diesem „schminkwütigen“ Publikum müsste der Weissenhäuser Strand doch ziemlich gelegen kommen.

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