Wegen Verstoss gegen seine Bewährungsauflagen muss der 29-jährige Pete Doherty -seines Zeichens Frontmann der Babyshambles- für voraussichtlich 14 Wochen in Haft. Würde er sich heute ins Gefängnis begeben wäre er somit bis 10.Juli ausser Gefecht gesetzt.

Daraus werden sich abhängig vom tatsächlichen Haftantritt diverse Absagen an europäischen Festivals ableiten. Doherty möchte in die Berufung gehen und hofft wohl auf eine Abmilderung der Strafe. Dennoch wurde ein Auftritt in der legendären Royal Albert Hall am 26.April vorsorglich bereits abgesagt. Ob er rechtzeitig zum Glastonbury (27.-29.Juni) wieder zur Verfügung steht wird, ist laut seiner Plattenfirma Parlopjone ungewiss.
Es lässt sich folgern, dass er und die Babyshambles vorhergehende Termine nicht mehr ernsthaft einplanen. Mit Absagen der Auftritte bei Rock im Park/Rock am Ring Anfang Juni muss also gerechnet werden. Unklar ist, ob die Termine beim Rock Werchter (3.-6.Juli) und FIB Heineken (17.-20.Juli) haltbar sind. Im Gegensatz dazu scheint das Gastspiel am österreichischen Frequency Mitte August gesichtert.

Aber was ist der Begriff Sicherheit im Zusammenhang mit der skandalträchtigen Band Babyshambles wert? Es ist nicht auszuschliessen, dass die Gruppe das touren ganz sein lässt wenn das aktuell gefällte Urteil wirklich vollstreckt wird.

1 KOMMENTAR

  1. NME meldet, dass die Band Pete Doherty den Rücken stärkt und sich nicht wie teilweise schon gemunkelt von ihm trennen oder sich gar komplett auflösen wird.

    Ausserdem sei bei dem Strafmass davon auszugehen, dass er tatsächlich nur einen Monat davon im Knast absitzen müsste. Damit wäre er und die Babyshambles auch bei Rock im Park/Rock am Ring wieder dabei.

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