Zum Ausklang des Konzerts im Hollywood Bowl in Los Angeles am Montag Abend wandte sich System Of A Down Drummer John Dolmayan mit einer relativ unmissverständlichen Ansage ans Publikum: „Wenn wir nächstes mal hier spielen, haben wir ein neues Album dabei!“.

System Of A Down, Foto: Promofoto Marek Lieberberg Konzertagentur

Diese Aussage lässt lediglich Raum für zwei Szenarien: Entweder planen oder arbeiten System Of A Down tatsächlich an einer neuen Platte, oder sie wollen um LA lange Zeit einen weiten Bogen machen bzw. sich in eine erneute Bandpause begeben. Letztere Situation darf in diesem Fall wohl als die weniger wahrscheinliche gelten.

Der entscheidende Satz fällt bei etwa 2:30 – man muss schon etwas genauer hinhören um ihn beim ersten mal gleich zu verstehen.

Wenn Dolmayans Worte ernst gemeint sind, hätte der Rest der Band Sänger Serj Tankian auf Kurs gebracht. Ihn brandmarkte Basser Shavo Obadijan im Mai nämlich wegen seiner andauernden Solo-Projekte öffentlich als Bremsklotz für die Produktivität von System Of a Down, malte sich sogar eine Zukunft mit alternativem Sänger aus.

Der letzte Release der Amerikaner liegt mittlerweile bereits acht Jahre in der Vergangenheit. Damals 2005 veröffentlichten sie mit Mezmerize und Hypnotize gleich zwei CDs.

Im August peilen System Of A Down zunächst einmal Europa an. Frequency, RockNHeim und Rock im Pott sind nur drei von insgesamt neun Festivals, denen sie ihren Stempel aufdrücken werden.
Wer die Band lieber bei einem eigenen Headliner-Gig erleben möchte, erhält am 20.August in Berlin die Chance dazu.

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