27.000 statt 41.000, so lautet die Bilanz der Neuauflage von Rock im Pott. Bands wie System Of A Down, Volbeat und Tenacious D spielen zur Stunde vor halbleeren Rängen, lediglich der Innenraum ist gut gefüllt. Möglicherweise ist die gestrichene TV Übertragung in diesen Kontext zu stellen. Weitergehen soll es im kommenden Jahr dennoch (Update, Montag 19. August).

Tickets für Rock im Pott sind ab sofort im Verkauf
Ganz anders das Bild beim diesjährig gestarteten Parallelfestival Rock N Heim: Die erwünschten 40.000 Festivalisten kamen zur Premiere, in den kommenden Jahren soll das Event am Hockenheimring auf 50.000 BesucherInnen wachsen. Der Termin für „The Return Of Rock N Heim“ ist auf den 15. bis 17. August 2014 gesetzt.

Im Vorfeld von Rock im Pott hatte ein breites Rabattangebot den Ticketpreis der Veranstaltung reduziert: 2 für 1 Ticket-Angebote waren über Wochen hinweg im Verkauf gewesen.

Ganz so positiv wie im Vorjahr dürfte die Bilanz MLKs damit nicht ausfallen. Theoretisch böte die Arena in Gelsenkirchen bis zu 48.000 Plätze.

Wer trotzdem etwas vom Festival mitbekommen möchte: Bis 22 Uhr läuft eine Rock im Pott Sondersendung im Radio bei 1Live.

3 KOMMENTARE

  1. Mit 118 Euro für Front of Stage fand ich mich reichlich über den Tisch gezogen, wenn vor der Tür Tickets zum halben Preis verschleudert wurden, weil die Ticketmafia sich verzockt hat. Klar weiss das keiner vorher aber selbst Maiden hat weniger genommen.

    Aber mal ernsthaft: Für das Geld erwarte ich eine vernünftige Atmosphäre, kein mürrisches Personal (in der Pause zwischen Volbeat und SoD war es wohl zuviel verlangt, noch eine Bratwurst zu bestellen), eine ordentliche Beschilderung und nicht „Sie müssen nach Tunnel drei, das steht ja schließlich auch auf dem Ticket!“ – „Und wie komme ich dahin?“ – „Gehen sie halt am Zaun lang.“ Was mich prompt am nächsten falschen Tunnel warten ließ. Es gibt durchaus auch Leute, die das erste Mal auf Schalke sind und sich nicht auskennen…. Und ein Pappschild wird den Veranstalter nicht ruinieren.

    Fünf Euro für ein Bier ist auch nicht unbedingt ein Knallerpreis, vor allem, wenn man dann noch blöd angeschaut wird, weil man keinen halben Becher voll Schaum akzeptiert.

    Und wieso hat das ganze nicht Samstag stattgefunden? Immerhin war kein Heimspiel und die Arena wäre frei gewesen. Dann hätten vor oder während SoD auch nicht so viele Leute gehen müssen.

    Wenigstens war die Musik gut, auch wenn Casper es nicht wirklich geschafft hat. Aber er gab sich Mühe und es war halt nicht sein Publikum. Tenacious D und Volbeat haben es dann ja gerockt. Nochmal werde ich aber nicht soviel Geld dafür ausgeben. Mit leider schlechter (aber dafür kann das „Festival“ ja nichts) ÖPNV Verbindung war der Spaß insgesamt einfach zu teuer, weil das Taxi nochmal ordentlich reingehauen hat. Bei der Hälfte bin ich bereit, samstags noch einmal zu kommen, sonst aber bei gleicher Leistung definitiv nicht.

  2. Für mich kommen mehrere Dinge zusammen:
    1) Ticketpreise sind in der Tat recht hoch (wenn man allerdings bedenkt, dass SOD alleine schon 80€ nehmen relativiert sich das)

    2) Sonntags?!? Echt beschissen, wenn man Montag arbeiten muss…

    3) RIP ist nichts „Halbes und nicht Ganzes“. Für einen Festival-Preis fehlt die Festival-Atmosphäre einfach und für ein „Konzertabend“ ist es zu lang.

    4) Location… Die meisten Zuschauer kommen um SOD zu sehen. Diese Leute brauchen keine Ränge auf denen man sitzen kann…

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