Lange hat es gedauert, nun wurden die nächsten Lineup-Zugänge im Area4-Forum bekannt gegeben. Exklusiv für angemeldete Mitglieder bestätigte Admin Tim am späten Sonntag vormittag Slipknot (Myspace), Millencolin (Myspace), Serj Tankian (Myspace), Plain White Ts (Myspace) und The Subways (Myspace). Besonders mit Slipknot ist dem Veranstalter ein Coup gelungen – wird man die Maskenträger doch im nächsten Sommer auf keinem anderen deutschen Festival finden.

Auf Flyern, die auf einer T-Mobile Extreme Playgounds Veranstaltung am heutigen Sonntag verteilt wurden, findet sich neben den bestätigten Bands auch noch der Name Gogol Bordello (Myspace). Die Gypsipunker wurden zusammen mit Louis XIV (Myspace) -kurz zuvor bereits am Highfield bestätigt- im nachgeschobenen Newsletter offiziell als Zugänge bekanntgegeben.

Fehlen eigentlich nur State Radio (Myspace), die sich in ihrem Tourblog vor einiger Zeit schon bestätigt haben.

Tickets sind nach wie vor für 84,- Euro (inklusive 5,- Euro Müllpfand) zu bekommen. Preise für Tagestickets sind noch nicht bekannt gegeben. Dass sie wie im letzten Jahr wieder angeboten werden dürfte so gut wie sicher sein. Damals kosteten sie am Freitag 39,- € und am Samstag / Sonntag je 49,- €.

Slipknot (Myspace) dürfte dafür sorgen, dass der Tageskartenverkauf an ihrem Spieltag massiv angekurbelt wird und sich der Bühnenbereich des Area4 mit furchteinflössend maskierten Anhängern der kontrovers diskutierte Nu-Metal-Band aus Des Moines, iowa, füllen wird. Die „Laufknoten“ (eine Form des Henkersknoten) erhoben sich 1995. Besondere Merkmale der Band sind ihre meist sehr aggressiven Texte und das Tragen von Masken und einheitlichen Overalls.

Die Ursprünge von Slipknot liegen in den Basement Sessions von 1992, die im Keller von Anders Colsefini, einem Mitbegründer der Band, stattfanden. Im Rahmen einer Session entstand bereits ein Teil der Lieder, die auf dem späteren Demo-Album Mate.Feed.Kill.Repeat. von 1996 zu hören sind. Das auf nur 1.000 Kopien limitierte Album erweckte das Interesse mehrerer großer Musiklabels. Letztlich machte das Label Roadrunner Records das Rennen, auf dem Slipknot im Juni 1999 ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlichten. Obwohl der harte, aggressive Sound der Band eine eher geringe Verbreitung über Radiosender und das Musikfernsehen zur Folge hatte, verkaufte sich das Album sehr gut. Auch durch ihr spektakuläres Auftreten auf der Bühne erwuchs der Band innerhalb kurzer Zeit eine große Fangemeinde.

Iowa, das folgende Album von 2001, konnte den Erfolg noch vergrößern: Es erreichte Platz 3 der Billboard Magazine Album Charts und Platz 1 der UK Album Charts.

Nach dem Auftritt beim Two Days a Week im Sommer 2002 folgte eine längere Kreativpause, in der sich verschiedene Bandmitglieder ihren Soloprojekten widmeten. Gegen Ende des Jahres 2003 zog sich die Band auf das Anwesen des Produzenten Rick Rubin zurück, der bereits mit einem breiten Spektrum verschiedenster Künstler – von Johnny Cash über die Beastie Boys bis Slayer – zusammengearbeitet hat.

Das Ergebnis der Aufnahmen ist „Vol. 3 (The Subliminal Verses)“, das im Mai 2004 erschien, und neben slipknottypischen Liedern erstmals auch ruhigere Titel wie zum Beispiel „Vermilion Pt.2″ und „Circle“ enthielt. Am 28. Oktober des gleichen Jahres erschien mit „9.0: Live“ ein Doppel-Live-Album von Slipknot.

Nach Angaben der Band beginnen noch Ende 2007 die Arbeiten zu ihrem neuen Album. Am 11.August wird das neue Album veröffentlicht.


Millencolin (Myspace) ist eine Punkrock-Band, die im Oktober 1992 von Erik Ohlsson, Mathias Färm und Nikola Sarcevic in Örebro (Schweden) gegründet wurde.
Die Band wird oft zu den typischen Vertretern eines punkigen, eingängigen und sehr harmonischen Melodycore Sounds gezählt, der als sogenannter Skatepunk bekannt wurde.
Nach einer etwas längeren Pause meldeten sich die Jungs Anfang 2008 mit der Single ‚Detox‘ zurück.

Das aktuelle Lineup des Area4 hat nun folgende Form:

SLIPKNOT
MILLENCOLIN
SERJ TANKIAN
APOCALYPTICA
PLAIN WHITE Ts
MADSEN
THE SUBWAYS
PENNYWISE
GOGOL BORDELLO
LOUIS XIV
KILIANS
LESS THAN JAKE

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