Als wäre die Vorweihnachtszeit für Slikpknot-Fans nicht schon verwirrend genug gewesen, spricht heute der (ehemalige) Slipknot Drummer Joey Jordison über seinen Abschied. Quintessenz: Er ist wohl von den Kollegen vor die Türe gesetzt worden.

Passendes Foto: Fehlanzeige.
In seiner Facebook-Nachricht spricht Joey Jordison Tacheles – zumindest teilweise. Er habe die Band nicht verlassen. Slipknot sei die letzten 18 Jahre sein Leben gewesen. Niemals würde er einfach so gehen, Band und Fans links liegen lassen. Die Ankündigung seines Abschieds hätte ihn genauso geschockt und aus heiterem Himmel getroffen wie die Anhängerschaft.
Wie schon Corey Taylor zuvor formulierte, wolle er gerne mehr dazu sagen, verordnet sich im Moment aber einen Maulkorb.

Unweigerlich hinterfragt man die Machtverhältnisse und Strukturen innerhalb Slipknots. Hat man tatsächlich Joey Jordison nicht vorab informiert bevor man seinen Abschied offiziell verkündete? Auch stellt sich die Frage nach dem Gesundheitszustand Joey Jordisons. Es ist kein Geheimnis, dass er in Vergangenheit Probleme mit Drogen hatte. 2008 sprach er offen darüber an Narkotika fast gestorben zu sein. Er habe damals nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld verletzt und schliesslich erkannt, dass er ein Problem habe. Ist er rückfällig geworden im fortwährenden Kampf gegen seine Abhängigkeit? Das würde zumindest zu Taylors Andeutung passen, man wolle Jordison schützen.
In wie fern sich dieser potentielle „Schutz“ nach dem heutigen Facebook-Posting aufrecht erhalten lassen wird, bleibt abzuwarten. Man darf gespannt auf eine Reaktion der Restband oder deren Managements warten.