Er ist der Herrscher der FKP Festivals. Folkert Koopmanns, seines Zeichens Geschäftsführer von Europas größtem Konzertveranstalter FKP Scorpio, gab der Kreiszeitung ein Interview und lieferte einige pikante Details zum Thema Hurricane/Southside.

Pilgerstätte für nicht weniger als 73.000 Musikbegeisterte: der Eichenring zu Scheeßel.

„Einen weiteren Headliner neben Arcade Fire und Volbeat wird es definitiv geben.“ ist wohl der Satz, der die Besucher der Hurricane und Southside Festivals am meisten interessieren wird. Bislang ließen die Veranstalter die Festivalmeute im Unklaren, ob Macklemore & Ryan Lewis denn nun die Greenstage abschließen dürfen.

Einen Namen für diesen Job kann man jedoch ausschließen: Rage Against The Machine werden definitiv nicht die beiden Zwillingsfestivals bespielen, auch wenn die Band ein lang gehegter Wunsch der Veranstalter ist. Rage Against The Machine sind schlicht und einfach nicht auf Tour.

Koopmanns blickt im Interview mit Sorge auf den Festivalmarkt in Nordamerika. Dort schießen die Majorfestivals momentan wie die Pilze aus dem Boden. Früher seien amerikanische Bands im Sommer immer wieder nach Europa gekommen um dort die zahlreichen Festivals mitzunehmen. Mittlerweile locken die dortigen Veranstalter mit wesentlich höheren Gagen. Auf lange Sicht würde es schwer dort mitzuhalten.

Ein weiteres Problem welches Folkert Koopmanns im Gespräch mit der Kreiszeitung anspricht: Die allgemein steigenden Bandgagen. Seit 1997 seien diese um das 20- bis 40-fache gestiegen. Dadurch lässt sich auch das inflationäre Ansteigen der Ticketpreise erklären.

Ein bisher noch nicht bestätigter Act wurde im Interview ebenfalls bestätigt. Der Solokünstler Reignwolf wird in diesem Jahr zum ersten mal Hurricane und Southside bespielen.

(via)

1 KOMMENTAR

  1. Ich würd mal sagen Ball flach halten, Herr Koopmann. War es letztes Jahr nicht auch so das noch ein Headliner angkündigt wurde neben Rammstein und QTSA? Im Endeffekt gab es dann keinen.

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