Marek Lieberberg hat eine klare Präferenz unter den sechs Standortalternativen für Rock am Ring. Geht es nach ihm, wird das Ring-Jubiläum 2015 auf 16 Hektar in Mönchengladbach veranstaltet.

[Edit 20:10 Uhr: Marek Lieberberg ist ein Mann mit dem man sprechen möchte. Auch 1Live interviewt ihn. Lieberberg betont: „Noch ist es nichts fix, aber die Hoffnung ist groß und die Bereitschaft vorhanden und wenn die Politik, die Fans und wir gemeinsam an einem Strang ziehen, dann müsste sich Mönchengladbach als neuer Festival-Ort realisieren lassen.“]

Rock am Ring 2014 Logo, Quelle: MLK
Rock am Ring 2014 Logo, Quelle: MLK

Über 13000 Fans haben sich seit ihrer Gründung vor drei Tagen in der Facebook-Fanpage „Rock am Ring: Mönchengladbach sagt willkommen“ eingefunden. Tendenz stark steigend.

Das haben offensichtlich auch die Lieberbergs in ihren Frankfurter Büros mitbekommen. Auf offiziellem Papier wendet er sich an die Seitenadministratoren, dankt ihnen für die Unterstützung:

Wir hören Euch laut und klar.

Danke für Euren Enthusiasmus.
Wenn alle es wollen, kann der Traum von Rock am Ring in Mönchengladbach wahr werden.

Marek & Andre Lieberberg

Man ist fast geneigt den Konjunktiv bereits einzupacken. Es würde nun schon wirklich wundern, wenn das 420 Hektar grosse JHQ-Gelände in Mönchengladbach nicht die neue Heimat von Rock am Ring werden würde. Laut RP Online ist der Antrag auf Nutzung schon vor längerer Zeit gestellt worden.

Bis zu 100000 Besucher pro Tag

Demnach will Lieberberg auf 16 Hektar des Areals bis zu 82000 Dauer- und 28500 Tagesbesucher unterbringen.
Das Konzept soll bereits im Januar vorgelegt worden sein und wartet nun noch auf seine Bewilligung. Auflagen seien noch zu erfüllen.

Alternativen sind da

Es gebe natürlich auch Alternativen zum JHQ-Gelände. Normal, schliesslich ist noch nichts final genehmigt. „Aber Mönchengladbach ist mein Favorit“  gibt Marek Lieberberg unumwunden zu. „Das ist ein einzigartiger Schauplatz. Ich bin überwältigt von der Schönheit. Ein unglaubliches Ambiente“, sagt er.

Mönchengladbach war auch schon im letzten Winter ein Thema als der Nürburgring auf Grund der Insolvenz vor dem Aus stand.