Marek Lieberberg darf den Namen Rock am Ring nicht ohne die Zustimmung der Nürburgring GmbH weiternutzen. Dies wurde am heutigen Verhandlungstag am Landgericht Koblenz, wie es sich schon in der Vorwoche abgezeichnet hatte, entschieden. Lieberbergs Anwalt will das Urteil „genau prüfen“.

Will Lieberberg Rock am Ring 2015 dennoch unter diesem Namen an einem neuen Ort veranstalten, muss er sich mit der Nürburgring GmbH einigen. Im Klartext heißt das: Einig werden mit jener capricorn GmbH, die den insolventen Nürburgring gekauft hatte – auch, um dort das zeitgleiche Konkurrenzfestival Grüne Hölle zu veranstalten.

Eine einfache, günstige Lösung für Marek Lieberberg scheint damit zumindest aus Blick des Halbaußenstehenden außer Reichweite.

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3 KOMMENTARE

  1. Lieberberg mag sein wie er will, sicherlich hat er in manchen Situationen mehr das Geld als andere Sachen im Auge – aber anhand des neunen Namens „Grüne Hölle“ des neuen „Veranstalters“ (falls man einen Autoteilezulieferer überhaupt so nennen kann?!!) lässt sich schon ansatzweise erahnen, dass auch dort nur das Geld regieren wird – denn so ein Name wie „Grüne Hölle“ ist jawohl das unterirdischste, was ich je zu einem Festival gehört habe!!!

    • Dazu sollte man sagen: Capricorn ist nur einer der Gesellschafter, die das Grüne Hölle Rock ausrichten. Sprich: Geldgeber.
      Kilimanjaro, Deag und Wizard Entertainment sind gestandene Konzerteranstalter.

      Eins aber haben alle gemein: Unser Geld wollen sie alle. Die einen mehr davon, die anderen geben sich mit weniger zufrieden. Aber aus Spass an der Freude macht es keiner bei den Megas.
      Dafür muss man zu kleinen Festivals fahren, die ohne Profitabsicht von Vereinen organisiert werden. Mal willürlich herausgepickt: das Mini-Rock Festival.

  2. Man kann mit Fug und Recht behaupten, in Sachen Rock am Ring läuft es derzeit nicht wirklich gut für Lieberbergs.
    Erst kommt ihnen der Nürburgring abhanden, dann wird auf eben diesem am traditionellen Wochenende ein neues Festival veranstaltet. Jetzt nun hat der Veranstalter dieses Grünen Hölle Rock auch noch die Hand auf die Marke „Rock am Ring“.
    Sind wir ehrlich: Die müssen sich nicht wirklich mit Lieberberg einigen. Sie verkaufen mehr Ticket wenn die Marek Lieberberg Konzertagentur auch mit neuem Namen an einem neuen Ort antreten muss.

    Was ich mich persönlich Frage: Warum muss sich Lieberberg immer so weit aus dem Fenster lehnen? („Die Marke Rock am Ring gehört alleine mir“). Das macht eine Einigung nun nicht einfacher und vor allem auch nicht billiger.

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