MLK reagiert mit einer Stellungnahme auf die Entscheidung des Landgerichts Koblenz, wonach Marek Lieberberg den Namen Rock am Ring nicht ohne die Zustimmung der Nürburgring GmbH weiternutzen darf. Die Konzertagentur arbeite bereits seit „mehreren Monaten mit Nachdruck an der Verwirklichung“ eines Festivals am neuen Standort. Die Entscheidung des Gerichte ändere daran „gar nichts“. 

Dabei gibt sich die Konzertagentur in der Pressemitteilung gewohnt selbstüberzeugt: „29 Erfolgsjahre geben uns Anlass zu Stolz und Selbstbewusstsein“, zitiert man Lieberberg. Kennt man ja

Die einzige nennenswerte Information der Stellungnahme: Das JHQ-Gelände in Mönchengladbach bleibt der Favorit als Nachfolgelocation des Nürburgrings.

MLKs Stellungnahme im Wortlaut

Die Marek Lieberberg Konzertagentur arbeitet bereits seit mehreren Monaten mit Nachdruck an der Verwirklichung ihres Festivals an einem neuen Standort. Daran ändert die vorläufige Entscheidung des Landgerichtes Koblenz gar nichts.

„Recht haben und Recht bekommen, sind bekanntlich zweierlei Dinge“, erklärte Marek Lieberberg in einer Stellungnahme. Er wies in diesem Zusammenhang auf Unterschiede zwischen der einstweiligen juristischen Einschätzung einerseits und der tatsächlichen Geschichte von Rock am Ring hin, die von Millionen Fans und ihm persönlich anders bewertet werde. Jedenfalls kann es über die Frage der geistigen Urheberschaft von Marek Lieberberg nach der Entscheidung keine Zweifel mehr geben!

„Wir starten neu. 29 Erfolgsjahre geben uns Anlass zu Stolz und Selbstbewusstsein. Das neue Festival steht in der Tradition unserer Open Airs, mit denen Generationen von Fans aufgewachsen sind. Von 1970 bis heute setzen diese Festivals Maßstäbe. Diesem Anspruch werden wir, egal wo, auch künftig gerecht werden. Wir machen weiter mit der Gewissheit, dass die Fans auf unserer Seite sind. We’ll never walk alone!“, so Marek Lieberberg.

In den vergangenen 44 Jahren hat Marek Lieberberg wie kein anderer das Musikgeschäft in Deutschland geprägt und über Jahrzehnte eine führende Stellung eingenommen. „Im Bewusstsein der eigenen Festivalkultur und -tradition brechen wir auf zu neuen Dimensionen. Die Zwillingsfestivals am ersten Juni-Wochenende werden fortbestehen. Neben Rock im Park in Nürnberg ist Mönchengladbach mit seinem parkartigen Gelände der Favorit unter mehreren potenziellen Standorten.“