RP Online meldet sich mit einem Füllhorn von Neuigkeiten zu MLKs Rock am Ring-Nachfolger zurück. Wir können deren Wahrheitsgehalt nicht verifizieren, geben sie versehen mit diesem Hinweis aber gerne weiter.

Mönchengladbach gibt grünes Licht

Die Zeitung tilgt in ihrer Online-Ausgabe so ziemlich jeden Zweifel am Scheitern des neuen Rock am Ring Standorts Mönchengladbach durch ein Veto der Stadt.
Obwohl noch nicht alle Hürden aus dem Weg geschafft seien, würde am Dienstag grünes Licht für ein grosses Rockfestival am ersten Juni-Wochenende gegeben. Keines der verbliebenen Probleme sei so schwerwiegend, dass sie die Gesamtentscheidung noch einmal kippen könnte.
Am Mittwoch dann würde Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reinders die Öffentlichkeit über die Entscheidung informieren – ohne Marek Lieberberg, der zur Zeit in Hawaii verweile.
Für Feierlichkeiten auf Seiten der Marek Lieberberg Konzertagentur besteht sowieso noch kein akuter Anlass. Eine immense Hürde wird am Mittwoch aus dem Weg geräumt, aber die Verträge mit Grundstückseigentümer Bima und den angrenzenden Bauern gilt es noch zu unterzeichnen.

Headliner und neuer Name werden Mitte August vorgestellt

Auch in Sachen Booking hält  RP Online Insiderwissen bereit. So soll Mitte August ein grosses Präsentationsevent in Mönchengladbach geplant sein.

Dort werden die Headliner präsentiert. Allem Anschein nach sind die Namen schon konkret bekannt, denn einer davon soll exklusiv nur für Ex-Rock am Ring/Rock im Park anreisen, ein anderer die Präsentation mitgestalten.
Bei letzterem könnte es sich um Die Toten Hosen handeln, die laut RP Online „offenbar kommendes Jahr wieder auf grossen Festivals auftreten wollen.“ Ein Top-Kandidat sind die Hosen schon allein deshalb, weil Campino sich vor wenigen Wochen stark mit Lieberbergs solidarisierte.

Die Zeitung geht sogar noch einen Schritt weiter. Jeder der drei Headliner könnte „mühelos ein Fussballstadion füllen“. Mit AC/DC und U2 solle man aber nicht rechnen. Sie würden zwar 2015 touren, aber nur eigene Headlinershows spielen.

Nachdem Lieberbergs der Name „Rock am Ring“ abhanden gekommen ist, gilt es einen neuen zu finden. Nach Informationen der RP soll die Suche bis Mitte August abgeschlossen sein, die Promotion des neuen Namens mit der Bekanntgabe der ersten Bestätigungen verbunden werden.

2 KOMMENTARE

  1. inzwischen haben die Stadt MG und MLK sich zum Thema geäußert. Hier der Pressetext vom 16.07.:

    „Geplantes Open Air Festival im JHQ voraussichtlich machbar – Details und offene Fragen sind im Genehmigungsverfahren rechtsverbindlich zu klären

    Das geplante Open Air Festival im JHQ ist grundsätzlich machbar, denn die Voruntersuchung der Stadt Mönchengladbach hat bisher keine unüberbrückbaren Hindernisse ergeben. „Natürlich konnten in der Kürze der Zeit nicht alle Fragen umfassend und abschließend geklärt werden. Aber bisher ist kein K.o.-Kriterium erkennbar, das die Veranstaltung von vornherein ausschließt. Dennoch bleibt eine Reihe von Details und offener Fragen, die geklärt werden müssen. Eine rechtsverbindliche Aussage gegenüber der Konzertagentur kann deshalb erst mit einem planungsrechtlichen Vorbescheid oder im Baugenehmigungsverfahren getroffen werden“, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Die Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co. KG (MLK) hatte die Stadt Mönchengladbach gebeten zu prüfen, ob eine Konzertveranstaltung auf dem ehemaligen JHQ-Gelände, das im Dezember 2013 von den Britischen Streitkräften an den Bund zurückgegeben wurde, möglich wäre. Für dieses Abklärungsverfahren wurden Mitte Juni vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit den Aufgaben Umweltschutz, Parkplatz-/Verkehrskonzept, Immissionsschutz und Sicherheit befasst haben. Während die ersten drei Arbeitsgruppen in je drei Treffen mit von MLK beauftragten Gutachtern aus den Bereichen Umwelt, Verkehr und Immissionsschutz die Machbarkeit des Festivals erörtert haben, wird die Arbeitsgruppe Sicherheit ihre Tätigkeit erst später aufnehmen.

    Marten Pauls, der mit seinem Beratungsunternehmen campo die Marek Lieberberg Konzertagentur seit Jahren bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen unterstützt, bedankte sich im Namen des Frankfurter Festivalpromoters ausdrücklich bei den beteiligten Behörden für die bisher geleistete Arbeit. „Die Stadt Mönchengladbach hat mit der konstruktiven Stellungnahme zu unserem Antrag die wesentliche Grundlage für das mehrtägige Festival auf dem JHQ-Gelände in Rheindahlen Anfang Juni 2015 geschaffen“.

    Bevor jedoch die nächsten Schritte auf diesem Weg erfolgen können, müssten noch Vereinbarungen mit dem Vermieter, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, abgeschlossen sowie mit einzelnen Anwohnern und Landwirten getroffen werden. Eine weitere erfolgreiche Entwicklung vorausgesetzt, sollte der erforderliche Bauantrag bis Mitte August gestellt werden können. Erst danach ist eine Pressekonferenz geplant, auf der programmatische Einzelheiten bekanntgegeben werden, so die Marek Lieberberg Konzertagentur.

    Marek Lieberberg, der Erfinder von Rock am Ring, gab seiner außerordentlichen Freude über den Ausgang des Abklärungsverfahrens Ausdruck. „Wir danken allen Beteiligten für ihr konstruktives Engagement, das beispielhaft für eine moderne Metropole ist“, erklärte er in einer Stellungnahme. Die hochprofessionelle, verantwortungsvolle und zügige Prüfung der wesentlichen Parameter durch die Arbeitsgruppen der Stadtverwaltung lässt nach Auffassung der Organisatoren erwarten, dass der Verwirklichung der populären Open Air Veranstaltung keine wesentlichen Hindernisse mehr entgegenstehen dürften.

    Nunmehr gehe es darum, auch einzelne Kritiker und Gegner zu überzeugen, die dem Projekt noch skeptisch gegenüberstehen. „Wir sind bereit, Vorurteile und überholte Vorstellungen durch Fakten auszuräumen. Das ist uns bisher überall, wo wir angetreten sind, gelungen. Wir sind voller Zuversicht, in Mönchengladbach ein Weltklasse-Festival auf höchsten Niveau zu produzieren.“

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